heute wieder besser

ob das ein merkmal dieses heilungsprozesses ist, dass es einem im wechsel 1 tag gut und 1 tag schlecht geht? kennt das noch jemand? gestern war es grauenhaft, heute gehts wieder besser. fühle mich zwar schlapp, bin aber mental wieder deutlich besser drauf, sehe wieder in die zukunft und diese ist sonnig und offen und nicht so hoffnungslos und grau wie gestern.

heute morgen habe ich einen termin für meine 1. bisphosphonate-infusion in der klinik vereinbart, übernächste woche mittwoch. ich freue mich auf den termin, weil er mir das gefühl gibt, dass es voran geht und ich aktiv etwas gegen meine erkrankung tun kann. dies ist einer von 3 bausteinen meiner therapie nach der operation: bestrahlung, die noch nicht begonnen hat, da meine op-wunde noch nicht ganz verheilt ist, tamoxifen, das ich bereits seit 14 tagen nehme und bisphosphonate-infusionen. chemo bleibt mir erspart, gott-sei-dank. lieber gott, mach, dass ich wieder gesund werde.

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3 Gedanken zu „heute wieder besser

  1. Hallo,
    ich freue mich, dass es Dir wieder besser geht. Ich kenne das sehr gut, diese Achterbahnfahrten der Gefühle… Heute so, morgen so, und übermorgen wieder anders… besonders am Anfang der Therapien. Mach Dir deswegen nicht allzu viel Sorgen und versuche auch nicht dagegen „anzukämpfen“. Du musst / sollst nicht immer friede-freudig sein, du darfst auch Deine Ängste zeigen und herauslassen. Ich persönlich finde ja, dass es sogar gut ist, die „schlechten“ Zeiten aus einem herauszulassen, um sich Luft machen zu können… danach geht es einem immer besser, man hat Platz für neuen Mut, neuen Optimismus und Zuversicht. Nur Mut! Außerdem finde ich auch, dass es gerade am Anfang sehr gut ist, wenn man Termine bei Ärzten hat und die Therapien macht. Man hat immer das Gefühl, dass man aktiv etwas für die Heilung tut. Wenn Strahlentherapie etc. vorbei ist, dann ist man etwas „einsamer“, weil man „nur“ noch alle paar Monate zum Arzt soll und zu Hause die Tamoxifen schluckt. Aber auch das hat seine gute Seite, denn irgendwann einmal hat man auch die ständigen Arzt- und Krankenhausbesuche satt und möchte wieder ein normales Leben führen, in dem sich die Termine nicht ständig um die Krankheit drehen…
    Ich drück Dir alle erdenklichen Daumen, dass die Achterbahnfahrten der Gefühle nicht zu heftig werden. Und denke immer daran: nach einem schwarzen Tag kommt IMMER ein toller, guter, neuer Tag.
    LG
    Masca

    • Liebe Masca,

      echt danke für das gute zureden, kam grad zur rechten zeit. es hilft schon ganz schön, von jemandem, der in diesem prozess schon so viel weiter ist, zu hören, dass alles besser wird. gibt mir mut! echt nicht einfach das ganze! auf, ab, auf, ab, auf, ab, und das ganze in einer geschwindigkeit, uff. weder für einen selbst noch für partner und familie einfach. habe eben in einem wutanfall einen stapel handtücher durch die gegend gefeuert, super, mit dem linken arm, jetzt tut mir voll die wunde weh :-)))

      das du ist natürlich ok, bin eh keine siezerin.
      ganz liebe grüße, katerwolf

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