senkt aspirin das rückfallrisiko?

war heute mittag 1 1/2 stunden spazieren und habe dabei offenbar die für heute vorhandene energie vollständig aufgebraucht. was für ein zähes geschäft! wird das jemals besser werden? sicher, ich weiß.

habe heute mit einer leidensgenossin telefoniert, die 1 woche vor mir aus der klinik entlassen wurde. irgendwie habe ich das gefühl, dass man im postoperativen arztgespräch in der klinik einfach nur die therapie-basics vermittelt bekommt. strahlen, tamoxifen und je nachdem chemo. infos zu zusätzlichen therapien, so etwa bisphosphonate, naturheilverfahren, lymphdrainage, etc. erhält man nur, wenn man selbst nachfragt. so ging mir das heute auch in dem gespräch mit E. sie fragte mich, ob ich lymphdrainage mache und ich sie, ob sie die bisphosphonate-therapie macht. weder noch. man muss also selbst suchen, sich informieren und aktiv an der sache dran bleiben.

heute habe ich in einem forum gelesen, dass die tägliche einnahme von aspirin das brustkrebs-rückfallrisiko senkt. ob da was dran ist? weiß jemand von euch was darüber oder hat gar erfahrung damit?

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2 Gedanken zu „senkt aspirin das rückfallrisiko?

  1. Vorsicht mit Aspirin unter gleichzeitiger Einnahme von Antihormon-Therapie-Medikamenten. Und noch ein Tipp: Vorsicht mit allem, was man rund um den Internt-Globus in diversen Foren liest und gesagt bekommt, da ist unglaublich viel Quatsch dabei. Es gibt unzählige verschiedene Brustkrebs-Arten die verschieden therapiert werden und jedes Medikament hat verschiedene Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Mir ist von ärztlicher Seite geraten worden, auf Aspirin komplett zu verzichten, da sie blutverdünnend ist und das mit Tamoxifen (oder war es Zoladex? Oder beides? muss ich nochmal nachlesen) kontraindiziert. Bei Schmerzen, Grippe usw. nehme ich jetzt nur noch Ibuprofen oder Paracetamol. Frag zur Vorsicht vorher Deinen behandelnden Arzt, bevor Du dich auf sowas einlässt. Was Du generell schreibst, dass man von den Ärzten nur eine Basis-Info erhält, habe ich ganz genauso erlebt. Aber ich habe gelernt, forsch nachzufragen. Das eigentlich Problem ist aber, wenn man nicht genau weiß, was man fragen soll… Ich möchte Dir folgende Lektüren nahelegen:
    – Die Brustkrebs-Zeitschrift „Mamma Mía“ kommt alle 3 Monate heraus (ich habe sie abonniert) und ist unglaublich informativ und auch abwechslungsreich (Ernährung, Sport, Psychologie, Reisen, Modetipps neben allen medizinischen Infos)
    – erst vor wenigen Tagen habe ich gelesen, dass die deutsche Krebsgesellschaft erstmals Leitlinien in für Patienten verständlicher Sprache herausgeben wird. Ich weiß nicht, ob ich sie mir bestellen werde (bin ich doch schon am Ende meiner Therapie), aber für neu Erkrankte ist sie bestimmt sehr hilfreich. Info: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=40129
    Liebe Grüße
    Masca

    • vielen dank fuer die sehr nuetzliche info! mir kam das auch komisch vor. mittlerweile habe ich oft gelesen, dass einige praeparate, auch naturpraeparate vor allem mit tamoxifen kontraindizieren. so soll man auch mit der einnahme von vitalpilzen vorsichtig sein. das tamoxifen ist ja wohl ein grundpfeiler der therapie und man muss daher sehr aufpassen, die wirkung nicht herabzusetzen.

      die zeitschrift werde ich mir besorgen, danke!

      liebe gruesse, katerwolf

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