Bericht aus der Reha: Pollenterror

„moin. moin.“

in sylt ist seit 3 tagen ostwind und die gräserpollen fliegen. und zwar vor allem in meine nase und augen. scheinen vom bösen festland hergeweht zu werden. bin laden-pollen. jedenfalls bin ich am schniefen und husten und naseputzen und niesen, dass es ein jammer ist. habe mich mit heuschnupfenmittel zugedröhnt bis unter die haarwurzeln und morgen müsste es mir besser gehen.

ich habe mich ein paar tage nicht gemeldet, weil mein schatziputzi zu besuch gekommen ist. ist immer noch hier, schööööön.

nichtsdestotrotz geht mein rehaprogramm weiter. so habe ich heute morgen schon die sonne angehoben und dem mond nachgeschaut und den himmel gestützt. verlangt einem ganz schön was ab, das qigong 😉 meine lieblingsübung ist und bleibt aber die qigong-übung einen verächtlichen blick über die schulter werfen, auf die negativen einflüssen der vergangenheit. einfach nur cool, diese übung.

dann war ich heute bei einem lungenfunktionstest und musste in einen schnorchel atmen und zwar wie gedoppt. hat aber nicht gereicht, der arzt attestierte mir eine lungenunterfunktion und morgen früh um 8, nach dem frühsport, muss ich erneut den schnorchel foltern, diesmal mit spray in der lunge.

der massai ist verschwunden :schock: wir wissen nicht, was mit ihm passiert ist. ob ihn wohl die gitarrenspielerin verschlungen hat, wie eine xanthippe? nun kann ich ja nicht an die rezeption gehen und fragen, wo der massai abgeblieben ist. die sperren mich sonst wech. geht ganz schnell hier.

ich hatte heute nachmittag frei und habe mit schatziputzi eine radtour von westerland nach sylt und retour gemacht. weiß einer von euch, wie weit das ist?boah, total weit, vor allem mit gegenwind von list nach westerland. ich wollte vor schatziputzi ein bisschen mit meiner neuen reha-fitness protzen und hab bisschen einen auf dicke hose gemacht. das sah so aus: mit einem affenzahn locker flockig nach list geradelt. resultat: extrem mühsamer rückweg mit diversen stopps und leidensmiene. bin ich froh, dass ich wieder hier bin.

natürlich gibt es auch wieder ein paar neuzugänge: den club der arschgeweih-assi-tanten. haben alle schreckliche namen, noch schrecklichere frisuren, arschgeweihe, reden rheinländisch und sind vor allem eins: laut. sind gerade mit lautem getöse richtung strandkneipe aufgebrochen. gut, dann weiß ich schon mal, wo wir nicht hingehen. 2 aus dieser gruppe sind heute fast eines unnatürlichen todes gestorben. nämlich, als sie während des qigong-kursesdirekt vor dem übungsraum standen und sich wie durch ein megaphon über ihre schwiegermütter ausgelassen haben. unsere kursleiterin warf einen extrem unentspannten blick in richtung tür und ich dachte: „das wars, die geht jetzt raus und macht ein qigong-massaker im flur.“

so, und jetzt ab an den strand, sonnenuntergang schauen. machts gut, bis morgen!

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8 Gedanken zu „Bericht aus der Reha: Pollenterror

  1. Freue mich, dass es Dir so gut geht und das Dein Süßer bei Dir ist. Laßt es richtig krachen und habt eine schöne Zeit. Alles Liebe. :-).

  2. Aha….du hast also etwas gegen Rheinländer???
    Spass!
    So Tussis….ich kann sie mir vorstellen…..sind nicht gerade prickelnd!
    Viel Spaß!
    L.G. Eine Rheinländerin:) ohne Arschgeweih 🙂

  3. Pingback: Qigong im Park oder: Amazonen proben den Ernstfall « Linker Mops

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