Aus dem Nest geflogen

mich könnt ihr heute in der pfeife rauchen. mein sohn ist gestern ausgezogen. nicht nur das, er ist für etwa 2 jahre zum studieren ins ausland, nach ungarn. ich werde ihn schätzungsweise 4-5 x im jahr sehen. mein kleiner großer, mein augenstern, einfach weg. seit 1 jahr wusste ich, dass es früher oder später soweit sein wird und angst davor gehabt. und jetzt ist es soweit. echt hart. ich freue mich natürlich für ihn wie wutz, dass er diese chance hat, das steht außer zweifel. aber ich fühle mich, als hätte mir jemand was abgeschnitten, was richtig GROSSES abgeschnitten. das leere zimmer ist nicht schön. gestern abend und heute morgen saß ich mit joschi trübselig darin herum und mich überkam so eine große traurigkeit *seufz*

das ist eine ganz blöde erfindung, dass kinder aus dem haus müssen 😦

wir hatten immer und haben bis jetzt eine tolle beziehung und ich weiß, dass wir immer in gutem kontakt bleiben werden, aber ich werde ihn schrecklich vermissen. diesen liebenswerten, fröhlichen, humorvollen, langen kerl. wo ist die zeit bloß hin? ich erinnere mich noch daran, wie er als 1 1/2 jähriger nur mit windel bekleidet und mit einem weidenkörbchen in der hand, in das er alle seine schnuller gelegt hatte, ausgebüchst war. in berlin, aus einem hinterhaus, durch 3 große, schwere holztüren hindurch, bis auf die straße. mir ist bis heute ein rätsel, wie er das geschafft hat. und jetzt ist er 19 und weg. herr hilf!

ich werde mich daran gewöhnen und es wird auch gehen und es wird dann auch nicht mehr so schlimm. ich weiß das. aber ich weiß im moment gar nicht, wie ich damit umgehen soll. SOVIEL reiten und joggen und arbeiten kann ich gar nicht 😉

wenn einem von euch was gutes dazu einfällt, her damit, vielleicht hilft es mir ja weiter 😦

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46 Gedanken zu „Aus dem Nest geflogen

  1. Du kannst stolz darauf sein, daß Ihr eine so gute Beziehung habt, das ist nicht selbstverständlich. Schwer ist es sicherlich immer. Hm, was kann helfen, gute Frage. Vielleicht kaufst Du Dir irgendwas Kleines, das Du als Zeichen für diesen großen Tag ansiehst, keiner weiß es, nur Du. So ein Schlüsselanhänger oder so, weißt Du, den Du immer bei Dir oder an der Handtasche haben kannst. Dann erinnert Dich das immer an ihn und an diesen Übergang in eine neue Phase. Du kannst auch zwei kaufen, zwei gleiche, und ihm einen davon schicken.
    Liebe Grüße
    Ellen

    • liebe ellen, vielen, lieben dank, das ist echt ne schöne idee, wär ich nicht drauf gekommen. ihm fällt die trennung im moment genauso schwer. da ich ihn in 3 wochen besuchen gehe, könnte ich ihm das mitbringen. werde mal auf die suche gehen…..

      alles liebe, meine liebe, katerwolf ♥

  2. ich habe null erfahrung damit, nur die als kind, das die freiheit auch irgendwann suchte. für meine ma war das damals auch schwer loszulassen. und richtig ganz vollkommen können mütter das gar nicht, weil wir kinder, auch wenn wir groß und selbstständig sind, ein teil von ihnen bleiben. mir gefällt der vorschlag von ellen gut. ich denke darüber hinaus an abende im kino und mit alten/neuen freunden.

    ich drück dich mal und wünsch dir, daß du es nicht lange als leerstelle empfindest.

    • ja, das ist echt ne gute idee von ellen. ich werde das in die tat umsetzen. danke, dass du dir, obwohl du von etwas ja gar nicht betroffen bist, gedanken darum machst. echt lieb von dir ♥

      alles liebe, katerwolf

  3. … da ich auf der „Kinderseite“ bin habe ich leider gar keine Erfahrung wie man sich in so einer Situation fühlt, ich kann es nur erahnen. Fühl Dich ganz doll gedrückt. Bin in Gedanken bei Dir.

    • echt süß von dir, dass du trotz fehlender erfahrung gedanken machst und mir hier so einen lieben kommentar hinterlässt ♥

      ich geh jetzt mal mit joschi in den wald, der ist auch von der rolle 🙄

      alles liebe und bis bald, katerwolf

  4. Na toll, jetzt habe ich Tränen in den Augen! Vor DEM Tag graut es mir auch.
    Da hilft nur noch „schönreden“:
    Sei froh, dass er mutig, intelligent und ehrgeizig genug ist, selbständig in einem fremden Land zu leben & zu lernen.
    Sei stolz auf Dich, denn das ist auch Dein Verdienst!
    Und Du hast ab sofort ein eigenes Bügelzimmer!!! Ist das nicht toll 😉
    Nicht traurig sein!!
    Liebe Grüße!

    • liebe juliane, du schaffst es doch mit JEDEM kommentar, mich zum lachen zu bringen. „eigenes bügelzimmer“ *lach*, wie süß!

      danke fürs schönreden, das tut gut und ist wohl wirklich das beste, was man in so einer situation tun kann. mein mann ist da auch an mir dran: „sieh es doch positiv…..“

      und wenn wir noch bloggen, wenn DEINE ausziehen, weine ich auch mit dir ♥

      alles liebe und danke, danke, danke, katerwolf

      PS: schau mal bei mir unter „über mich“. da hat jemand einen schönen kommentar zu dem thema hinterlassen.

  5. Ach, ich habe mir früher immer einen großen Bauernhof gewünscht, wo alle drei Kinder eine eigene Wohnung haben und es eine große Küche gibt, in der sich alle treffen….
    Schön, liebe Katerwolf, dass dein Sohn diese Chance bekommen hat und auch nutzt. Ich weiß, das tröstet dich jetzt nicht, aber du kannst stolz sein, dass du ihn soweit gebracht hast.

    Ich drück dich jetzt einfach mal.
    Liebe Grüße, die Gudrun

    • liebe gudrun,
      deinen wunsch vom bauernhof kann ich so gut nachvollziehen, das sind so die träume, die man mit den kinern hat. aber die kinder haben ihre eigenen träume. das ist auch gut so. *schnüff*

      aber du hast natürlich recht. ich BIN stolz auf ihn, wie verrückt. werde einfach noch ne weile vor mich hinschniefen….

      danke dir und ganz viele, liebe grüße, deine katerwolf

  6. Mein Kommentar war plötzlich weg, ich probiere es nochmal:
    Als unser Kind vor 7 Jahren „auszog“ zog sie erstmal für 1/2 Jahr nach Australien und Neuseeland, dann für ein Semester nach Schwester und seit Februar ist sie für mindestens ein Jahr in Basel.
    1. Ich vermisse sie
    2. es war plötzlich ungewohnt aufgeräumt
    3. man gewöhnt sich an die Ruhe
    4. sie kommen wieder (mal für länger, mal nur zu Besuch)
    5. man sehe sich den Film „Tanguy“ an, das hilft; so will man es auch nicht.
    6. Man fährt zu Besuch (sehr nett!!!!!!!)
    7. Telefon, mail, sms und skype sind sehr sehr hilfreich
    8. Eltern und Schwiegereltern nehmen frei werdende „Zeitplätze“ gerne ein.
    Liebe Grüsse Brigitte

    • liebe brigitte, dein 1. kommentar ist unter der rubrik „über mich“ gelandet und ich habe ihn dort beantwortet. da er hierher aber besser passt, gleich nochmal:

      1000 dank dafür, verschafft mir grad richtig erleichterung, das zu lesen!

      1+2 trifft heute schon zu.
      3. echt jetzt? im moment ist sie grässlich laut, diese ruhe
      4. BITTE BITTE BITTE JA!
      5. wollte ich eh immer mal machen. wird jetzt nachgeholt.
      6. habe schon flug gebucht für den 4.9.
      7. bin seit gestern stolze skype-besitzerin und habe tatsächlich kapiert, wie es FUNKTIONIERT *stolz*

      werde noch bisschen rumschniefen müssen aber alles wird gut *snüff*

      ganz lieben dank, liebe brigitte und mütterliche grüße von katerwolf ♥

  7. Es tut dir weh – aber dieser Schmerz kann auch ein Geschenk sein – denn hinter dem Schmerz steht die Liebe – deine zu deinem Sohn, seine zu dir als Mutter.

    Eine Liebe die selbstverständlich sein sollte, es aber leider bei weitem nicht ist.

    Doch es darf weh tun – ein neuer Lebensabschnitt beginnt und das ist immer mit Freude, aber eben auch Trauer gekoppelt. Gesteh dir diese Trauer zu.

    Du wirst immer seine Mutter bleiben 🙂

  8. Liebste Katerwolf,

    da sind schon soooo viele schöne Ideen niedergeschrieben worden. Tja, wie geht man mit einer Leere um, die ein Mensch hinterläßt, wenn er sich verdünnisiert? Gute Frage 😉
    Es wird anders werden, das ist schon völlig klar. Ich schätze, es braucht einfach ein paar Tage, bis du ein klein wenig Abstand gewonnen hast. Jetzt ist es noch so frisch und die Leere sicher total präsent. Gib diesem Gefühl Raum. Leider habe ich keine Tipps für dich ausser, tue alles was du magst und gebe dir alles, was dir gut tut. Frauenabend??? 😉

    Ganz dickes Umärmel meine Liebe!

    Emily

    • liebe emily, das kann ich so unterschreiben, was du schreibst. ich denke auch, dass es immer besser werden wird, unterbrochen von massiven vermiss-attacken.

      soll ich dir mal was sagen? WAS FÜR EIN JAHR! hallooo, gehts noch da oben????

      alles liebe und auch dickes umärmel für dich ♥

      katerwolg

      • Was die sich da oben wohl dabei denken oder? Was soll der ganze Käse?

        Alles wird gut *ooohhmmmmmm*

        😉

  9. Och. Da krieg ich ja gleich ein ganz langes Gesicht! Das steht mir ja noch bevor, meine beiden sind ja erst 10 und 11. Und dann kommt das doch ganz schnell. Eigentlich wurden sie mir ja gerade gestern noch glitschig und schreiend auf den Bauch gelegt und ich weiß noch, wie sie rochen und mir die Endorphine ungebremst aus den Augen flossen!
    Ich fühle mit Dir und denke, dass das Bügelbrett prima in seinem Zimmer stehen kann. Skype ist eine so tolle Erfindung und schafft eine schöne Nähe – oder die Vorstellung davon. Oft reicht es mir, wenn ich meine weit entfernten Freunde als „online“ sehe und man mal ein 🙂 rüberschicken kann. Deshalb ist mein Skype immer an.

    Etwas total Hübsches hab ich hier gesehen, genau das richtige für sentimentale Mütter – und etwas davon werde ich mir auch bald mal leisten:

    http://www.thevintagepearl.com/

    http://www.goldschnuppe.de/Ringe/Ring-mit-Gravur::25.html

    (Ich hab nix vom Posten dieser Links, nur nebenbei erwähnt)

    Alles Liebe, Silke

    • liebe silke, oh, wie süß von dir, dein kommentar und die tipps (links). ich danke dir herzlich dafür. naja, du hast ja noch zeit mit deinen kids, noch viele jahre! ich finde, ab 16 geht es dann ruckizucki, bis sie weg sind.

      ich bin mal auf meine skype-versuche gespannt!

      alles liebe und liebe grüße, katerwolf

      • emmi, wir schrieben einen schönen sammelbrief, gut? das lohnt dann richtig!

        sag mir bescheid, wenn du es gegoogelt hast. obwohl, ich hab ja jetzt skype, meinst du wir können auch *überleg*, warum eigentlich nicht?

        liebe grüße, katerwolf

  10. mein jüngster sagte neulich zu mir: mama, ich zieh erst aus, wenn ich 30 bin.
    dacht die mama „hoffentlich hält er sich dran…!“ 😉

    ich kann es nachvollziehen, obwohl meine küken alle noch im nest hausen. aber du weißt sicher wie das mit den wurzeln und flügeln ist – die wurzeln hat er nun, jetzt ist es zeit zum fliegen…

    aber sag – ungarn? budapest vielleicht? hör ick´ da was trappsen, oder studiert man da als deutscher staatsbürger noch etwas anderes als medizin…?! ;))

    • hach ja, wenn sie klein sind, sagen sie sowas, aber dann *seufz*

      manchmal wünsch ich, ich hätte ihn später bekommen, dann wäre er jetzt noch klein, gaaaaanz klein.

      mit den wurzeln und flügeln ist das so ne sache *doppelseufz*

      budapest, genau dort werde ich ihn bald besuchen. und klar, medizin 🙂 das wollte er schon mit 11. drücken wir ihm feste die daumen, dass er es schafft!!!!!

      vielen lieben dank für deinen lieben mitfühl-kommentar. ich fühl auch mit, wenn deine soweit sind und wir schon alt und grau sind und immer noch bloggen 😆

      liebe grüße, katerwolf

      • Klar schafft er das! Und wenn er fertig ist wird er ja hoffentlich Gynäkologe – wir brauchen endlich mal ein paar Kerle im Chaos… 🙂

  11. Oh je, meine Zwerge sind ja wirklich noch total mini, aber was hab ich geheult, als ich im letzten Jahr die beste Freundin in der Ferne besucht hab! Drei Übernachtungen wohlgemerkt! Auf einmal konnte ich die ganzen Mamas verstehen, die am Bus standen und den Kindern hinterhergeweint haben, die mit uns Betreuern auf Kinderfreizeit gefahren sind. Aber so ein Jahr?! Ich kann Dich sehr gut verstehen… Mittlerweile versteh ich auch meine Mama, der ich (nachdem ich sowieso fast nur noch bei meinem Freund (jetzt Mann) „gewohnt“ hab) so „nebenbei“ mitgeteilt habe, dass ich vorhabe, mich in der nächsten Woche umzumelden… *hups*
    Jaja, die Mamas haben es schon nicht einfach 😉

  12. ich musste die letzten 2 tage auch daran denken, wie meine mama heulend am bahnsteig gestanden hat, als ich nach dem abi mit dem zug zum flughafen und von dort in die weite welt aufgebrochen bin. und wie ich dachte: „mann, MUSS die jetzt so heulen. was hat sie nur?“

    jaja, die mamas haben es nicht leicht. meiner war zumindest AUCH traurig.

    vielen, lieben dank für deinen lieben kommentar und eine gute nacht, auch für deine zwerge 😆

    liebe grüße, katerwolf

  13. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, um dich zu trösten. Leider sind meine Kinderwünsche unerfüllt geblieben. Das Verhältnis zu meiner Mutter ist dermaßen schlecht, dass ich heilfroh bin, nichts mehr mit ihr zu tun zu haben…
    Dass du zu deinem Kind eine solch innige und schöne Beziehung hast, ist ein Segen, meine Liebe, auch wenn es nun nicht mehr mit dir unter einem Dach lebt. Eine solche Verbundenheit und Liebe ist ein sehr, sehr wertvoller Schatz. Heb ihn sorgfältig auf.
    *Drück-und-umärmel*
    Herzlichst!
    Margot

    • liebe margot, ich danke dir von herzen für deinen lieben kommentar ♥

      behüte den schatz gut im herzen *seufz* und freue mich jetzt einfach mal auf unser 1. wiedersehen in seiner neuen unabhängigkeit. bin schon sehr gespannt!

      habe heute noch gar nicht geheult 🙄

      liebe grüße und einen wunderschönen freitag wünsche ich dir, katerwolf

  14. Oh je, das kann ich so gut nachvollziehen!
    Guten Morgen.

    Als mein Töchterchen mit 18 in ihre eigene Wohnung zog, versetzte mir das auch einen Stoß. Von da ging es dann nach München und ich hocke hier in Chemnitz.
    Aber es ist auch eigenartig. Man wird als Mutter viel toleranter, wenn die Kinder plötzlich nicht mehr hier sind. Die Unordnung bspw., wenn sie mich für ein Wochenende besucht, über die sieht man einfach drüber weg.
    Früher hätte ich mich aufgeregt, wenn ihre Kleidung überall im Raum herum liegt, weil sie nicht weiß, was sie anziehen soll, vor dem Ausgehen … jetzt belächle ich das.

    Tja. So ist es nun mal.
    Die Kinder werden groß und gehen aus dem Haus.
    Nicht traurig sein. Auch wenn man sie selten sieht, sie bleiben uns erhalten!

    Liebe Grüße und hab einen schönen Tag,
    Heike.
    🙂

    • liebe heike,

      ja, das glaube ich gerne, dass man über solche sachen dann hinwegsieht. sicher ist man dann sooo froh, dass sie zu besuch sind, dass einem sowas dann egal ist. an deinem kommentar sehe ich, dass man sich daran gewöhnt. wie brigitte auch schon schreibt. dauert wohl einfach seine zeit, nehme ich an.

      hmpf, ja, so ist es nun mal. der fluß des lebens. es nützt ja nichts, ihn aufhalten zu wollen….

      alles liebe und danke, liebe heike

  15. Ach ja, die Muetter haben es schon nicht leicht. Die Kinder sehen das ja meist anders 🙂
    Meine Mutter hatte auch ganz gut damit zu tun, als ich auszog (bin die aelteste von 3), aber nach einem halbem Jahr hatte sie sich schon gut dran gewoehnt. Und mit Internet heutzutage ist man ja nicht mal auf der anderen Seite der Erde aus der Welt.
    Mittlerweile ist meine Mutter ganz froh drueber, dass sie die Bude fuer sich hat 🙂 Aber wenn wir dort sind, freut sie sich natuerlich immer noch riesig.

    Es hilft wohl nur Ablenken und Skype benutzen 🙂

    • hey turtle, danke dir für deinen kommentar aus „tochtersicht“.
      das leben geht für beide seiten weiter, so ist das, gell? mir geht es heute auch schon besser als vorgestern. ich verdränge es jetzt einfach mal und gehe reiten!!!

      alles liebe und hab nen schönen tag, katerwolf

  16. Ich kann’s mir im Moment auch nicht wirklich vorstellen, wie du dich fühlen musst, kenne die Situation auch nur aus Tochtersicht. Allerdings war ich ein paar Jahre älter, und meine Mutter hat immer noch meinen Bruder… Und ihr Bügelzimmer in meinem alten Zimmer! 😆

    Hast du einen Platz, wo du häufig sitzt? Vielleicht hilft ein (digitaler?) Bilderrahmen dort in der Nähe? Bruderherz und ich haben so etwas für unsere Eltern gemacht, mit vielen aktuellen, aber auch Kinderfotos drauf. Er hat dafür tagelang Fotoalben gewälzt und die alten Bilder eingescannt 🙂

    • oh, das ist echt lieb von dir, so aus tochtersicht 😆

      als ich heute mittag meinen laptop aufklappte, klingelte mein skype (das erste mal überhaupt) und wer war dran? mein sohn. HACH, war das schön. als würde er neben mir sitzen. bin ICH froh, dass es das gibt *jubel*

      ich drück dich, katerwolf

  17. Es gibt viele Ratschläge … die meisten richtig und wahr, und doch ändert es nicht an den momentanen Schmerz, gell? Ich kann es so gut nachfühlen. Es ist wie ein kleines Sterben. Oft denke ich, lieber würde ich ertragen, mein Mann wäre für drei Jahre onkognito als Spion oder sowas unterwegs. Ich würde es drei und noch mehr Jahre aushalten, ihn nicht zu sehen, als diese Gewissheit jetzt, dass er niemals wiederkommt.

    Aber ich weiß, das ist natürlich ein blöder Vergleich jetzt. Es dauert sicher noch ein Weilchen, bis du dich an die neue Situation gewöhnt hast. Du kannst so stolz auf deinen Sohn sein … und weißt, dass er glücklich so ist, was das Wichtigste ist.
    Wenn die Distanz ein Leben lang bleibt, wird dennoch der Trennungsschmerz nie ganz verloren gehen. Aber das muss ja nicht sein.
    Ich wünsch ihm und dir alles Gute,

    liebe Grüße,
    Andrea

    • liebe andrea, lieben dank für deine worte. ich freue mich sehr darüber. gestern habe ich mit ihm videoteelefoniert, das ist toll. es war fast so, als wäre er hier. ja, ist schon nicht einfach alles *seufz*

      was du über deinen mann schreibst, kann ich mitfühlen. ich habe in den letzten jahren 3 meiner engsten freunde verloren und das endgültige ist einfach so schwer zu begreifen.

      ich wünsche dir, dass du die zeit gut überstehst, liebe andrea und ich wünsche dir eine erfüllte zukunft!

      alles liebe, katerwolf

      • lieber katerwolf,

        ich wußte doch, daß skype für euch eine gute lösung sein kann, die entfernung zu überbrücken und eine entfremdung zu verhindern. das ist toll! ich habe ja regelmäßig skypevideoschalten nach peking, wo zwei freunde von mir für ein jahr sind. ich liebe es auch und ohne diese erfindung wäre der verlust viel größer.

        ich wünsch dir ein schönes wochenende…

        ps: wenn du magst, kannst du gerne mal die bloggeschichte dazu lesen:
        http://verbalescapaden.wordpress.com/2010/03/10/kosmopolitisch/

  18. @wortfeile: ja, ist es, ich glaube. bin ICH froh, dass es das gibt.

    ich danke dir, dass du nochmal was zum thema, das mir derzeit so nahe geht, geschrieben hast ♥

    dein beitrag „kosmopolitisch“ ist übrigens stark geschrieben!

    liebe grüße und auch dir ein schönes WE, katerwolf

  19. Uff, jetzt habe ich mich durch Artikel und sooooo viele nette Kommentare durchgelesen und hoffe, daß heute die Gefühlslage schon etwas entspannter ist!
    Ich habe hier so viele Tage, an denen ich sage: „Ich freue mich auf den Moment, wenn ihr alle ENDLICH auszieht!“ Wahrscheinlich ist es, wenn der Moment dann da ist, auch nicht einfach….Sowie der Auszug des Jüngsten aus dem Elternschlafzimmer vor ein paar Wochen, das war lang erhofft und herbeigesehnt, damit ich endlich nachts wieder schlafen kann. Und dann kam die Nacht ganz plötzlich, nach der Rückkehr aus dem Urlaub, herbei. Und was soll ich sagen: ich habe ein paar Tränchen verdrückt, die erste Nacht ganz fürchterlich schlecht geschlafen, weil das Brummeln und Atmen des Kleinsten fehlte und war dann am nächsten morgen sehr beruhigt, daß das Bübchen die Nacht sehr gut überstanden hat und von da an nicht mehr nach seinem Bettchen bei uns verlangt hat, welches ich zur Sicherheit noch einige Wochen bei uns stehen ließ…. und jetzt habe ich mich daran gewöhnt, daß morgens niemand mehr im Bettchen steht und „Guten Morgen, Mama!“ ruft, sondern daß das Kerlchen irgendwann neben meinem Bett steht und mir sein liebstes Kuscheltier ins Gesicht drückt. War auch ein Abschied, wenn auch nur ein kleiner. Aber auch die größeren Abschiede werden irgendwann in den Alltag integriert, und die Art der Beziehung zum Sohnemann wird sich neu organisieren und wird bestimmt nicht schlechter werden!!!
    Tips habe ich keine, auch nicht aus meiner eigenen Auszugsphase (ich mußte, als ich auszog, ALLE meine Sachen mitnehmen, meine Mutter dachte wohl, daß sie mit ihrem „Schmerz“ wohl am besten fertig wird, wenn nichts mehr von mir da ist….).
    Liebste Sonntagmorgengrüße aus einer sehr lauten Wohnküche!

    • oh, eine schöne überraschung, dein langer. lieber kommentar am sonntagabend, danke dir ♥

      ich sag dir nur: die zeit verrinnt so schnell, so schnell sind sie groß. ich bin froh, dass ich immer so viel mit meinem sohn gemacht habe, das verbindet und wenn sie dann weg sind, kann man gut von den erinnerungen zehren.

      mir geht es heute schon besser, dank skype! das ist echt ne tolle sache, werde es gleich nochmal versuchen!

      alles liebe dir und kuschel deinen kleinen sohnemann, solange er noch da ist 😆
      liebe grüße, katerwolf

  20. Liebe Katerwolf,
    ich kenn das aus der „Sohn“ bzw. „Tochter“ Perspektive – ich kann Dir nur eins sagen – wir kommen wieder! 🙂 Schneller als Du denkst!

    Und für Mütter ist das endlich mal ein Grund, das jeweilige Land kennenzulernen!! Meine hat mich schon in Brasilien mehrmals und in China einmal besucht! Also nix wie los ins Reisebüro und Flugdaten und Sehenswürdigkeiten checken! 😉

    Ansonsten – Tiefdurchatmen und mit Joschi joggen gehen!

    Sitz grad aufm Flughafen und wart auf meinen Rückflug – ab Dienstag hab ich wieder mehr Zeit für Blogglesen und -kommentieren!!

    Liebe Grüsse!

    • hallo meine liebe, na, sitzt du schon im flieger?

      ich danke dir total für deinen lieben kommentar. das bringt mich ein stückchen weiter, die sicht aus tochtersicht, gibt sozusagen hoffnung 😉

      und, na klar, hab schon meinen ersten flug nach ungarn gebucht, in 2 wochen!

      alles liebe und guten start in brasilien zurück, deine katerwolf ♥

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