Reisebericht Südafrika: der Ruf der Wildnis, Teil 1: Luxus pur

das beste zum schluss! so hatten wir unsere reise angelegt, mit einem extra-sahnehäubchen zum ausklang. safari. ob es auch wirklich das beste war? schwer zu sagen, denn es war wieder etwas völlig neues, unglaublich schönes, das dieses facettenreiche und wunderbare land zu bieten hat. südafrika macht das absichtlich, damit man immer wiederkommt, ich schwör 😉

vom pulsierenden kapstadt ging es per flieger nach johannisburg und dann mit einem kleineren flieger in die stadt mit dem unaussprechlichen namen hoedspruit. ich bin jetzt gemein und verrate nicht, wie es ausgesprochen wird. ja, verknotet euch nur ruhig die zunge, so wie wir da unten! der flughafen von hoedspruit ist genial. sieht aus wie eine kleine hütte, auf der rollbahn rasen antilopen und wilde schweine umher und das gepäck wird mit dem traktor gebracht. herrlich. wir kamen auch aus dem zu der zeit gemäßigtem kapstadt-atlantik-klima in ein brutheißes busch-klima. uff. aber ein schönes uff. und dann fuhren wir per 4-rad-transporter ins reservat balule game reserve. klitzekleine erklärung: krüger national park kennt ihr ja alle. drum herum gibt es einige kleinere, private tierreservate, die per se aber durch keine zäune vom krüger park getrennt sind, so dass die tiere frei umherschweifen können. was sie auch tun. der vorteil der privaten reservate ist, dass man dort in völliger ruhe und auch geschützt ist.

nach 3 stunden schotter- holperpiste mitten durch den bush kamen wir in der schon mit spannung erwarteten pondoro game lodge an. das war unser 3. mal „wir lassen es in diesem urlaub auch mal krachen.“ wow, sowas haben wir zuvor noch nie gesehen. die lodge hat zahlreiche auszeichnungen bekommen für design und auch dafür, dass sie perfekt in die natur integriert ist. man sieht sie von außen kaum. es gibt ein haupthaus, in dem man isst und extrem entspannt abhängen kann und eine handvoll luxury chalets, alle in einem unterschiedlichen design eingerichtet.

in der lodge zu wohnen heißt aber nicht nur luxuriös sondern auch mitten in der wildnis zu wohnen. ohne zäune. von allen seiten dringt der bush ein, man sieht in unmittelbarer nähe große affen, antilopen und flusspferde.  hören tut man noch mehr. tagsüber sind es millionen zirpender grillen, rudel marodierdender affen und flusspferde. und nachts kommen noch andere, zunächst furchteinflößende geräusche hinzu. löwengebrüll zum beispiel 😆

und so wundert es auch nicht, wenn man am morgen tierspuren entdeckt, die am eigenen bungalow vorbeiführen: von löwen, elefanten und flusspferden 😯

genug der worte, seht einfach selbst!

das haupthaus, in dem man isst und einfach auch abhängen, amarula auf eis trinken und die flusspferde unten im fluss beobachten kann

 

 

unser chalet, das wir kurzzeitig nie mehr verlassen wollten

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33 Gedanken zu „Reisebericht Südafrika: der Ruf der Wildnis, Teil 1: Luxus pur

  1. Hallo, ich bin ab jetzt neue Leserin deines Blogs und schon jetzt hin und weg über die Art und Weise, wie du uns alle an deinem unglaublich schönen Urlaub teilhaben lässt. Das Land ist so urwüchsig schön und wenn ich die Augen schließe, kann ich mir selbst ein Bild von all den Tieren, ihren Geräuschen und auch ihren Spuren malen. Herzlichen Dank für dieses genialen Einblick in eine andere Welt.

    Liebe grüße von Mandy ( und bitte nicht wegen dem Namen staunen, die Gifti ist nicht giftig, sondern musste schon viel Gift bekommen )

    • hey mandy, na, immer herein, herzlich willkommen auf meinem blog und dankeschön 🙂

      das freut mich sehr, dass dir meine reiseberichte so gut gefallen! wenn man aus dem fenster schaut, kommen sie grad zur rechten zeit 😆

      und ich schau jetzt mal bei dir, warum du gift bekommen hast, liebe grüße, katerwolf

      • Halloooo, ich habe dich jetzt auch gleich mal bei mir verlinkt, so dass ich jeder Zeit auf dich zugreifen kann.
        Über meine Giftzeit habe ich bei WL geschrieben und jetzt ist alles von mir gelöscht worden. Ich wollte nicht mehr daran erinnert werden.
        Vielleicht schreibe ich dir so mal darüber, aber niemals mehr öffentlich.

        Hab einen schönen Abend und man liest sich, ja? LG Mandy

  2. Das ist wirklich eine geniale Lodge. Hast du vom Bett und/oder der Badewanne aus das wilde Tier vorbeilaufen sehen???????
    Und gegen etwas tropischere Temperaturen hätte ich im Moment auch nichts einzuwenden.
    Liebe Grüsse Brigitte

      • Pssst, das mit den tropischen Temperaturen darf man aber nicht laut sagen, sonst gerät man unweigerlich in die Schusslinie der ist-doch-super-wenn-Winter-Winter-ist-und-der-viele-tolle-schnee-Fraktion!!!!!!
        WIR jedenfalls haben unser „home“ zum „castle“ erklärt und liegen abends in Verweigerungshaltung auf den Sofas herum statt zum Sport zu gehen. Wenn der Winter andauert, wird man uns im Frühjahr zur Tür herausrollen müssen.
        In diesem Sinne, zieh dich warm an 🙂
        Brigitte

  3. das ging uns haargenauso. nur, dass wir mit runtergeklapptem kiefer in der lodge standen. so wie 2 andere paare auch.

    du, sag mal, ich komm nicht mehr auf deinen blog, weil ich muss dazu eingeladen werden?????

    liebe grüße, katerwolf

  4. Auch-dahin-will :-(.

    Im Ernst, es sieht dort sehr einladend und schön aus und trotzdem scheint es in die Landschaft zu passen, ohne überkandiedelt zu sein.

    Danke, dass du uns wieder mitnimmst, obwohl deine Zeit knapp ist.

    Herzlich
    Anna-Lena

    • komm, lass uns fahren 😉

      das war das tolle dort. von außen wirkt es unscheinbar und im innenraum entfaltet sich die pracht. eine oase ♥

      am wochenende kommen dann die tiere, habe tolle fotos gemacht 😆

      liebe grüße, katerwolf

  5. Ach, das ist ja ganz außergewöhnlich. SO stellt man sich das nicht vor, die Wildnis einerseits und dann so geschmackvoll eingerichtete Lodges andererseits. Danke für den tollen Reisebericht.

    • ging mir auch so. als ich es von außen sah, dachte ich, hm, das soll ne luxuslodge sein? und dann sowas. und das ganze ohne die natur sonderlich zu stören. vermutlich haben sie wegen dieses konzepts die auszeichnungen bekommen. es gibt in der gegend viele luxusunterkünfte, die pondoro lodge ist aber die einzige ihrer art.

      liebe grüße, katerwolf

  6. Wie die Bäume durch die Dächer gewachsen sind, das ist umwerfend. So ist Natur wahrhaftig gegeben.
    Uuuh nachts die Geräusche, konntest du denn schlafen?
    Ich glaub, ich würde auf jedes neue Geräusch warten.

    • ja, liebe babsi, genau so habe ich es auch wahrgenommen. man fühlt sich auch in der lodge mitten in der wildnis.

      ach, ich habe geschlafen wie ein baby, so gut, wie das ganze jahr nicht!

      liebe grüße, katerwolf

  7. Wow! Das ist ja mal eine traumhafte Lodge! Wunderschön und dann noch dieser Ausblick! Aber nachts wäre mir glaub ich schon sehr mulmig gewesen, bei den ganzen Geräuschen…

    LG 🙂

  8. euer Chalet ist super eingerihtet gewesen. So etwas gab es im Krueger Park nicht, die waren ganz einfach. Sieht super aus udn ich hatte auch damals viel Freude.

  9. Oh, das glaube ich dir gern, dass du da gar nicht mehr weg wolltest. So etwas Schönes! Und da denke ich, dass die Bilder die Wirklichkeit nicht annähernd widerspiegeln können. Warst du in der Badewanne?

    Liebe Grüße von der Gudrun

    • liebe gudrun,

      in der badewanne war ich dann nicht, denn es waren 38 grad 😉

      dafür habe ich mehrmals täglich geduscht, drinnen und draußen, denn auf der terrasse gab es eine außendusche. duschen mit blick auf flusspferde hat was 😆

      alles liebe, katerwolf

  10. Das Haus ist wirklich sehr stilvoll eingerichtet, vor allem euer Hotelzimmer sieht aber sowas von gemütlich aus. Und die Badewanne…ein Traum. Echt toll, dass es sowas mitten in der Wildnis gibt.

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