Screening

Letzte Woche einen offiziellen Brief erhalten, dass ich nun, da ich fünfzig bin, an einem kostenlosen screening meiner Brüste teilnehmen darf. Mit Termin. Nachdenklich hielt ich den Brief in meiner Hand. Dann rief ich an.

„Guten Tag, ich habe diese Einladung vom Screening von Ihnen erhalten. Mit Termin.“

„Ah ja, das ist doch schön. Wann können Sie denn kommen?“

„Also, ich, ähm, also mein Termin war schon. 2010.“

„?“

„Also, naja, ich hab schon. Also, ich bin schon. Ich meine, ich bin bereits eine Nachsorgepatientin.“

„Verstehe.“ *Stille* „Also, ich streiche Sie dann von unserer Liste. Alles Gute und einen schönen Tag noch.“

„Ja, danke, Ihnen auch.“

Tja, so Sachen passieren dann. Man sitz dann da und wird ziemlich nachdenklich.

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12 Gedanken zu „Screening

  1. Oh ja, da wird man nachdenklich …
    Ich hab meine 1. Mammografie seit der Brustkrebsdiagnose im November 2011 kommenden Dienstag.
    Bin gespannt, ob das diesmal weh tut, weil meine operierte Brust sich an manchen Tagen schon von ganz alleine – also ohne, dass sie gequetscht wird – unangenehm bemerkbar macht.
    Und ich hoffe natürlich, dass alles ok ist.
    Bauchraumultraschall und Knochenröntgen stehen auch auf der Überweisung.

    • Hi Söckchen, dann sind wir Leidensgefährtinnen, ich bin kommende Woche auch dran. Ich HASSE das. Das tut immer sooooo weh und meine arme Brust will eigentlich nicht mehr gequält werden. Vielleicht hast du Glück und es tut dir weniger weh, falls nicht: beiss die Zähne zusammen, es dauert nicht lange und dann hat man es überstanden. TOITOITOI, meine liebe 🙂

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