über mich

hallo lieber leser meines blogs!

wenn du auf meine seite gekommen bist, dann entweder, weil du selbst betroffen bist oder einfach nur, weil dich mein blog interessiert oder dir gefällt 🙂

ich bin jahrgang 1962, bin verheiratet, habe einen 20-jährigen sohn, einen etwas verrückten hund, seit neustem auch ein pferd und bin berufstätig. ich habe in meinem leben schon viel ausprobiert und immer gerne über meine grenzen geschaut. meine große leidenschaft ist das reisen. ich war schon viel unterwegs und möchte am liebsten noch die ganze welt sehen. klammheimlich habe ich immer geglaubt, dass ich unsterblich bin. am 5. januar 2010 habe ich in meiner linken brust einen knoten getastet, der sich als brustkrebs erwiesen hat. da war erstmal schluss mit der unsterblichkeit. mein ganzes leben brach zunächst zusammen wie ein kartenhaus. diese diagnose ist grausam. auch für so eine frohnatur und unerschütterliche optimistin wie mich. der boden öffnet sich unter einem und man stürzt im freien fall und denkt, man kommt nie unten an. keiner bereitet einen auf so etwas vor. wie man damit umgeht, das ist eine große herausforderung. mein mann, mein sohn, meine eltern und nahestehende freunde haben mir in der anfangszeit enorm geholfen. ich bin ihnen sehr dankbar dafür. sie stehen mir bis heute bei und mittlerweile steht meine erkrankung nicht mehr im mittelpunkt. stattdessen wieder das leben selbst, mit all seinen herausforderungen.

ich bin am 22. januar 2010 operiert worden und hatte das große glück, dass meine lymphknoten nicht befallen waren und mein brustkrebs gut therapierbar ist. eine garantie fürs überleben hat man dadurch nicht und es ist nach wie vor ein drahtseilakt zwischen der angst vor einem rückfall und dem tod und dem mut, an das eigene überleben zu glauben. ein großes problem ist, dass man durch so eine diagnose das vertrauen in sein leben und in sich selbst verliert. wenn einen der eigene körper so im stich lässt, vertraut man ihm einfach nicht mehr. dieses vertrauen wiederzubekommen, ist unendlich wichtig und eine große aufgabe.

es gelingt mir gut. es wird immer besser. und jetzt, knapp 2 jahre nach der diagnose, denke ich immer seltener daran. der krebs und die damit verbundenen ängste spielen nur noch eine untergeordnete rolle in meinem leben. wenn mir das vor einem halben jahr jemand gesagt hätte, hätte ich gesagt: „du spinnst ja wohl.“ aber auch in diesem fall gilt, dass die zeit viele wunden heilt. gott-sei-dank ist das so! sonst würde man ganz verrückt werden oder sich eine kugel in den kopf schießen.

ich habe wieder zutrauen zu mir. von tag zu tag gelingt es mir besser, meine situation zu akzeptieren, mit allen hochs und tiefs. ich weiß mittlerweile aus erfahrung, dass die tiefen täler der anfangszeit immer flacher geworden und nun nur noch seichte vertiefungen sind.  das leben macht wieder spaß. vielleicht sogar mehr als jemals zuvor. ich frage mich, was ich mit dem rest meines lebens anfangen will und spüre in mir eine große lust aufs leben. ich fange an zu denken, dass ich noch sehr viele jahre vor mir habe. ich fange an daran zu glauben, dass der krebs nicht wiederkommt. ich fange wieder an pläne zu machen. das ist so unglaublich schön! ich habe noch ein gutes stück weg zu gehen, ich weiß das. und ich hoffe, dass der weg noch viele, viele jahre dauern wird. ich möchte gerne 100 jahre alt werden.

ich schreibe diesen blog, weil es mir gut tut, meine gedanken und gefühle in die tasten zu tippen. außerdem bin ich eine leidenschaftliche geschichtenerzählerin. so spielen auch diese auf meinem blog eine große rolle. ich wünsche mir, dass ich allen betroffenen, die hier landen, in irgendeiner form weiterhelfen oder mut machen kann. und ich wünsche mir, dass ihr spaß an meinen geschichten habt.

und was ich noch sagen will: wenn ihr fragen oder kommentare habt, nur raus damit!

liebe grüße, katerwolf

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91 Gedanken zu „über mich

    • liebe kerstin, ich freu mich, dass dir mein blog gefällt. mir gefällt deiner nämlich auch 😆

      dann sehen wir uns ja jetzt mal öfters in unseren blogs!

      liebe grüße+bis bald, katerwolf

  1. vielen Dank für deine ausführlichen Berichte, hab oft das Grinsen im Gesicht, gerade bei deinen Erlebnissen auf Sylt. Bei mir wurde im Dez. die Brust entfernt, hab Chemo hinter mir und meine Reha steht an, auch auf Sylt. Freu mich drauf – wünsche dir alles Gute und bleib weiter so positiv, Fetten Gruß Maria

    • liebe maria,

      oh, das freut mich, dass du nach sylt kommst. freu dich drauf, die klinik ist toll, ich fühle mich nach 2 wochen wie neu. hätt ich nicht gedacht! nimm alles mit hier und genieß vor allem auch die tolle insel. und toitoitoi für alles weitere, gelle? würde mich freuen, wenn du mir mal ne nachricht zukommen lässt, wie es dir hier in der reha dann so ergeht!

      herzlichen gruß, katerina

      • Dieser Strandkorb ist mir gerade auch ins Auge gestochen, der sieht toll aus, und da würd ich doch gerne mal für ein Pläuschchen drin Platz nehmen!
        Lieber Gruß von Frau Q

  2. Durch deinen Kommentar bei mir bin ich hier gelandet. Und ich komme wieder, um in Ruhe zu stöbern.

    Erst einmal lasse ich einen herzlichen Gruß hier.
    Alles Liebe für dich!

    Herzlich
    Anna-Lena

  3. Hallo Katerwolf,
    vielen Dank für Deinen Besuch bei mir. Ich freue mich immer, auf diesem Wege neue Blogs kennenzulernen. Deine Vorstellung von Dir auf dieser Seite hat mich sehr beeindruckt. Ich werde Dich wieder besuchen, um Dich und Deinen Blog richtig kennenzulernen. Darauf freue ich mich schon. Bis dahin alles Liebe, Deine Frau Landgeflüster.

    • hallo frau landgeflüster,

      lieben dank für deinen gegenbesuch und deinen kommentar. über beides freue ich mich sehr 😆

      auch dir alles liebe und ich freue mich schon auf die gegenseitigen besuche, deine katerwolf

  4. Hallo,
    das ist wirklich ein denkwürdiger Tag, wenn der Nachwuchs das Nest verlässt. Unsere Tochter zog gleich bis Australien und Neuseeland für ein 1/2 Jahr. Das war ziemlich weit weg! Dann ging sie für ein Semester nach Schweden, jetzt ist sie in Basel für mindestens ein Jahr. Die aufmerksame Mutter merkt: sie kommt wieder näher!
    Folgendes ist anzumerker:
    1. Tochter fehlt (manchmal sehr!)
    2. Eine zunächst sehr ungewohnte Ordnung hat sich ausgebreitet
    3. Man gewöhnt sich an die Ruhe
    4. Dank Telefon, Mail, SMS und Skype lassen sich Distanzen gut überbrücken (wenn man die Auswanderer im 19. Jahrhundert denkt!)
    5. Schweden und Basel sind als Reiseziele nicht schlecht und Ungarn doch auch nicht, oder?
    6. Kinder sind wie Jojos, sie kommen immer wieder zurück (vielleicht nur zu Besuch oder auch für länger)
    Nach sieben Jahren „Kinderlosigkeit“ sehe ich es mittlerweile ganz positiv.
    Und empfehle den Film „Tanguy“ – so will man es auch nicht haben
    Herzliche Grüsse
    Brigitte

    • liebe brigitte,

      echt DANKE, das bringt mich jetzt wirklich weiter 😆

      1+2 merke ich heute schon.
      3. wird so sein, wie ich dir ansehe.
      4. habe jetzt auch skype und weiß sogar, wie es FUNKTIONIERT *stolz*
      5. der reiseaspekt ist wirklich gut, ich habe auch schon für den 4.9. gebucht.
      6. HOFFENTLICH MEINER AUCH

      den film werde ich mir ansehen, hört sich heilsam an!

      nochmal vielen, lieben, mütterlichen dank, deine katerwolf

  5. hallo Katerwolf,

    neugierig wie ich nun mal bin, habe ich mir als erstes die „ueber mich“ seite auf deinem blog angesehen. mir sind fast die traenen gekommen als ich das gelesen habe.

    lass dich mal ganz lieb umarmen. ich wuensche dir alles liebe und gute

    herzliche gruesse
    Sammy

    • liebe samantha,
      ich bin grad aus dem urlaub zurück und habe deinen kommentar hier gefunden, über den ich mich sehr freue. außerdem kann „neugierde“ in diesem bereich mitunter hilfreich sein 😉

      ich danke dir herzlich für deine lieben wünsche und schicke auch dir herzensgrüße!

      alles liebe, katerwolf

  6. Hallo Katerwolf,

    ich habe über Doris in deinen Blog gefunden. Ich lese ein Buch mit dem Titel: Sterben kommt nicht in Frage, Mama. Es handelt von einer jungen Frau Anfang 20 mittem im Studium, alleinerziehend plötzlich mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Dieses Buch reist mich emotional völlig aus der Spur. Ich habe mich verpflichtet darüber eine Rezenssion zu schreiben, bisher habe ich das nicht geschafft. Tja, irgendwie sollte ich das mal angehen.
    Ich wünsche dir eine gute Zeit.
    Herzliche Grüße

    Helmut

    • lieber helmut,

      ich freue mich über deinen kommentar 😆

      das kann ich gut verstehen, dass dich, als außenstehenden, das thema überfordert, ist ja auch normal! wer setzt sich schon gerne mit so etwas auseinander, wenn er nicht betroffen ist.

      vielleicht hilft es dir zu wissen, dass man auch mit so einer diagnose durchaus in der lage ist, sein leben zu genießen, mitunter sogar mehr als zuvor – da bewusster und dankbarer. und dass der tod, wenn man ihm so direkt ins auge geschaut hat, auch viel von seinem schrecken verliert. aber auch, dass die verzweilfung und angst, die mit einer solchen diagnose einhergeht, dazu gehört. grausam ist, aber einfach dazu gehört. ich kenne beides zu genüge: abgrundtiefe verzweiflung und angst aber auch das glück darüber, dass ich lebe und sogar auch zunehmend wieder eine gewisse „normalität“.

      vielleicht findest du in meinem blog ja die eine andere hilfe zur annäherung an dieses thema.

      herzliche grüße, katerwolf

  7. Hallo Katerwolf,
    vielen Dank für Deine Kommentare, sie erfreuen mein Herz immer wieder aufs Neue.
    Damit die ganze Sucherei ein ende hat, möchte ich uns beide gern verlinken.
    Ist das OK?
    Liebe Grüße und ein paar Sonnenstrahlen in Dein Herz
    Sweetkoffie

  8. Hallo, toller Blog. Ich bin sehr nachdenklich beim Lesen geworden und habe mich gefragt wie kann sowas entstehen, was sind die Einflüsse. Spielt die Psyche eine Rolle etc. da muss noch viel geforscht werden. Weiter so!

    • ich freue mich sehr über dein tolles feedback, danke dir von herzen dafür!

      es gibt zu diesem thema ein tolles buch, sozusagen ein standardwerk, falls du dich für diesen speziellen aspekt interessierst. es heißt „wieder gesund werden“, der autor heißt simonton. ich finde es klasse.

      alles liebe für dich, katerwolf

  9. Liebe Katerwolf,
    uff…..jetzt habe ich deinen blog komplett durchgelesen (mein cheffe möge mir verzeihen *kicher*) und bin …. ja was bin ich denn?? ich bin gerührt und auch geschüttelt. gerührt über dein schicksal und darüber, wie du damit umgehst. und ich drücke sowas von fett feste die daumen fürs gesundwerden und gesundbleiben!! (auf)-geschüttelt bin ich, denn ich habe in letzter zeit so ähnliche gedanken und gefühle wie du, kurz bevor du den knoten gefühlt hast. ich werde schleunigst einen termin beim arzt machen.
    so, genug gesabbelt jetzt *lach*….
    herzliche grüße aus dem sauerland
    sendet Tina

    • den ganzen blog gelesen, echt???? oh, das freut mich aber 😆
      und du gehst zum arzt, sehr gut, dann bringt mein geschreibsel hier ja doch was *grins*. du wirst sehen, du kommst beruhigt zurück und wirst froh sein, dass du auf dein gefühl gehört hast.

      ich danke dir für deinen lieben kommentar und wünsche dir alles liebe, katerwolf

  10. Ich hatte meine Operation im letzten Jahr hier in Grossbritannien („NHS treatment- a fate worse than death“). Vielen, vielen Dank fuer deine gefuehlvollen Ueberlegungen. Ich bin leider noch nicht so weit, dass ich ein Blog wie Deines schreiben koennte – wenn ich dunkle Tage habe, sind sie SEHR dunkel, ansonsten lebe ich „in denial“, weil’s einfacher ist. Ich mache keine Plaene mehr, lebe jeden Tag wie er kommt.

    Alles, alles gute fuer die Zukunft – ich wuensche Dir so viele Plaene wie Sterne. Moegen sie alle in Erfuellung gehen.

    • liebe maria,
      ich freue mich sehr über dein feedback und danke dir auch dafür 😆

      ich kann dir nur beipflichten, diese erkrankung ist eine große herausforderung und auch belastung – aber auch eine chance. ich versuche es einfach so zu sehen und habe mir ein wenig den grundsatz zum motto gemacht: lächle und die welt lächelt zurück. das war nicht immer so, das kannst du mir glauben!

      gerade weil wir in einer relativen unsicherheit leben ist es doch sinnvoller, die zeit zu nutzen und all das zu tun, was man machen will. das geht, nur mut! wir wissen doch eh nicht, was noch auf uns zukommt.

      aber die dunklen zeiten sind fies, ich kenne das auch. gehst du eigentlich zu einem psychoonkologen? mir hilft das ganz gut auf die sprünge, wenn ich im loch sitze.

      ich wünsche dir von herzen, dass du gesund bleibst und dass du jeden tag so lebst, dass zufrieden ins bett gehst, zumindest ganz, ganz viele tage.

      alles liebe von herzen, deine katerwolf ♥

  11. Liebe Katerwolf….Deine Geschichte ist … wow… wie soll ich sagen ,… du bist bewundernswert… 🙂 WOW … TOLL …. Die kraft die du ausstrahlst ist so stark dass ich sie hier fuehlen kann …. Ich bin auf deinen Blog gekommen weil ich infos ueber Indien gesucht habe, Ich fliege am 25.11 nach Indien und werde am 29.11 heiratet. Mein indischer Freund lernet ich in Deutschland kennen , weil wie den selben Beruf haben. Ich wuerde mich freuen wenn wir per e-mail bettinaer@gmail.com mal sprechen koennten, so koenntest du mir mehr ueber Indien erzaehlen, natuerlich nur wenn du es moechtest 🙂 ….. Ich kenne dich zwar nicht aber dein Blog ist toll. Bleib so wie du bist 😉

    • liebe bettina,

      erstmal: DANKE für deine lieben worte, echt lieb von dir 😆

      du heiratest in indien? wow. da will ich dann aber was drüber hören, bin schon ganz neugierig!!!

      ich bin grad auf dem sprung zum flughafen, bin doch 3 wochen in südafrika 😆
      danach können wir aber gerne mal virtuell quatschen, freu mich drauf!

      liebe grüße und ich wünsche dir eine traumhafte hochzeit, katerwolf

  12. Pingback: post von wordpress.com: 2010 in review « Linker Mops

  13. Hallo lieber Katerwolf,

    erstmal ein großes Lob, ich finde Deinen Blog echt super und lese total gerne hier!
    Habe eine Frage: wir planen grad unseren Sommerurlaub. Sind noch nicht ganz schlüssig, wohin; Südafrika ist aber ziemlich weit vorne im Rennen. Könntest Du mir bitte das Reisebüro nennen, wo ihr gebucht habt? Hört sich nämlich super an. Wir haben grad nochmal eure Bilder angeschaut und haben geträumt… 🙂 Und – wenn das geht – könntest Du mir so als Anhaltspunkt ganz grob sagen, was ihr in den 3 Wochen für alles zusammen ausgegeben habt?
    Danke und Dir weiterhin alles Gute!

    • danke dir für deine worte über mein blog 😆

      die agentur heißt http://www.ast-reisen.de

      wenn du dich nach südafrika durchclickst, findest du die ansprechpartnerin daniela csar mit mail-adresse. sie stellt die reise zusammen und ist supernett.

      2009 waren wir 2 wochen dort, haben unsere flüge selbst gebucht (lufthansa frankfurt-kapstadt für etwa 800 €) und haben für mietwagen und unterkünfte mit frühstück pro person 1.400 € bezahlt (ohne flug).

      2010 waren wir 3 wochen und haben die agentur auch unsere flüge buchen lassen (south africa airlines über johannisburg nach kapstadt) und haben pro person 3.500 € bezahlt. inklusive langstreckenflug, mietwagen, unterkünfte mit frühstück, 3 volle tage safari inklusive vollpension, alle aktivitäten und luxus-unterkunft, sowie 2 transferflügen kapstadt-hoedspruit und zurück.

      die leute, die wir unterwegs getroffen haben und die ihre reise selbst zusammengestellt haben, via internet, haben mehr bezahlt!

      liebe grüße und lass mich wissen, ob ihr fliegt und wie es war, versprochen?

    • liebe angie,

      danke für deinen gegenbesuch 😆

      nein, im gegenteil, darüber zu schreiben, ist ganz leicht. das fließt einfach so raus…

      vielen lieben dank für deine guten wünsche, kann ich gut gebrauchen 😆

      liebe grüße, katerwolf

  14. Deine Joschi-Erlebnis-Geschichten sind für mich immer eine sehr große Freude. Da kann ich manchmal wieder richtig herzlich lachen. Habe heute einige der Geschichten meinem Sohn vorgelesen und auch er hatte ganz grossen Spass dabei. Wir hatten auch schon Hunde und Katzen und kennen daher auch die eine oder andere Situation ein wenig.
    Ich wünsche Dir noch ganz viel Spass mit Deinen Tieren.

    Lieben Gruss sue

    • liebe sue,
      das freut mich seeeehr, dass dir und deinem sohn meine joschi-geschichten so viel spaß machen – und joschi erst 😆

      heute nacht hatten wir besonders viel spaß mit joschi: er hat ins schlafzimmer gesch***** 👿

      hm, ich muss doch gleich mal überlegen, ob ich nicht noch eine joschigeschichte auf lager habe *grübel*

      ich schicke dir ganz viele, liebe grüße, sue und grüß deinen sohn auch ganz lieb von mir und joschi *winke*

  15. Liebe Grüße (zurück), dank dir und deinem herrlichem Blog erkenne ich jetzt einen Tibet-Terrier, wenn ich einen sehe… (meine Haustiererfahrungen beschränken sich auf Mäuse) …und muss immer ein bisschen grinsen, besonders, wenn es ein anscheinend frisch frisierter ist.

    • liebe joan, das freut mich aber, dass du nun tibet terrier-fachfrau geworden bist. so etwas kann man immer gut gebrauchen. joschi ist übrigens bald wieder reif für eine kleine rasur 😉

      alles liebe, katerwolf

  16. Liebe Katerwolf (was für ein witziger Name),
    danke für Deine Offenheit 🙂 ich „durfte“ in 2007 erfahren, dass das Leben endlich ist.
    Bei mir war leider ein einziger Lymphknoten befallen, das machte die ganze „Sache“ etwas komplizierter, aber ich habe es überlebt – und mir geht es gut, ich fühle mich absolut gesund.
    Ich werde später hier mal in Ruhe „durchspazieren“ und wünsche Dir einen schönen Sonntag,
    liebe Grüße von Dori

    • liebe dori, wenn du wüsstest, wie ich mich immer freue, wenn ich nachrichten von „überlebenden“ hier vorfinde 😆
      ich freue mich für dich und wünsche dir alles gute – für immer!
      und freue mich auch, wenn du ein wenig bei mir herumspazierst 😆

      habe heute gerade meinen aktuellen nachsorge-tüv bestanden, noch ein grund zur freude 😆

      alles liebe, katerwolf

      • Ja supi!
        Die Nachsorge-Tüvs haben es ja in sich. Man denkt an gar nichts,
        und die Nacht davor ist dann schlaflos.
        Du hast die besten Aussichten, freu Dich darüber.
        Alles Liebe von Dori 🙂

  17. Liebe Katerwolf,
    ich (46) bin schon vor längerem eher zufällig auf Deinem Blog gelandet. Bin selbst zwar nicht betroffen, schlage mich aber mit einer anderen Krankheit rum (Depression und Angstzustände), die ich aber glücklicherweise seit ungefähr einem Jahr ganz gut im Griff habe.
    Und das nicht zuletzt durch meinen Hund, einen kleinen Zwergschnauzer! Er bringt mich durch seine lustige Art immer wieder zum lachen, so wie auch Deine Geschichten über Joschi! Es kommt nicht selten vor, dass ich laut lachen, wenn ich über seine Eskapaden lese! Irgendwie ist er meinem Muffin auch ähnlich, seine Füße darf man auch nicht anfassen, da wird er zur reißenden Bestie! Leider habe ich keine Lola (bin früher aber selbst leidenschaftliche Reiterin gewesen), deren Hufe ich auskratzen könnte… ;))
    Am liebsten hätte ich den kleinen beigen Welpen aus seinem letzten „amorösen Abenteuer“ gehabt – so süß!
    Ich wünsche Dir alles Liebe und dass sich diese Scheixx-Krankheit für immer „verpisst“ hat, „sonst schneid ich ihr die Leber raus“! ;))
    Klasse, bitte noch viiiiiel mehr Geschichten! Schreibst Du! :))
    Herzliche Grüße
    Catrin

    • liebe catrin, bei deinem kommentar wird es mir ganz warm ums herz, vielen, lieben dank 😆

      ich wünsche dir, dass du dauerhaft, trotz der dazugehörenden höhen und tiefen, gut klar kommst und viel lebensqualität leben kannst ♥

      tiere sind die besten therapeuten, oder? wie lustig, dass dein muffin auch so ein pfotenmonster ist, ha ha 😆

      ich liebäugele übrigens mit dem schwarzweißen welpen, der immer noch zu haben ist. schaun wir mal, was nach meiner reha ist….

      alles liebe, katerwolf

  18. Ich habe über Wildgans’ Weblog hergefunden und freue mich über diese Entedeckung. Bei mir ist es auch der linke Mops (operiert 01/08). Ich freue mich aufs Stöbern und auf aktuelle Beiträge. Alles Liebe!

    • hallo, meine liebe, war auch grad auf deinem blog und habe mich über deine BH foto beömmelt 😉

      dann mal ganz, ganz lieben gruß von linkem zu linkem mops, dein katermops, äh, -wolf

  19. Habe gerade gesehen, dass wir fast zeitgleich unsere Blogs besucht haben. „beömmelt“ ist gut – habe ich schon ewig nicht mehr gehört. *lacht*
    Liebe Grüße, mit Mopshops, zurück.

  20. Hallo liebe Katerwolf,

    bin grad dabei, deine Berichte hier im Blog zu verschlingen.
    Auch im Jan. 2010 bekam ich die Diagnose Brustkrebs. Es waren beide Brüste und zwei Lymphknoten betroffen. Es folgte eine leidvolle, aber auch eine hoffnungsvolle Zeit.
    Als ich mit der Therapie dann endlich im Herbst 2010 durch war, fuhr auch ich zur AHB nach Sylt. Von Okt. 2010 bis Nov. 2010 war dort. Damals schon gab mir der Aufenthalt sehr viel Kraft und Mut. Jetzt, nach nicht einmal einem Jahr, hatte ich das große Glück (und mit eigenen Locken auf dem Kopf), wieder nach Sylt fahren zu dürfen. Diese Reha war die beste Zeit meines Lebens. 4 Wochen voller Input und Energie.
    Liebe Grüße
    Marle

    • liebe marie, das freut mich zu hören, dass dir deine reha so gut getan haben!!!! ich fand sylt auch klasse. aber auch föhr war sehr hut. nicht so trubelig, kleiner und ich kam dort sehr gut zur ruhe, was nötig war. jeder ort zu seiner zeit 😉

      ich wünsche dir einfach, dass du gesund bleibst 😆 und würde mich freuen, wieder von dir zu hören, deine katerwolf

  21. liebe katerwolf,

    würde es deinen blog als buch geben, glaube mir, ich hätte es innerhab kürzester zeit „verschlungen“. ich danke dir dafür!
    dein schreibstil ist so erfrischend und oftmals wahnsinnig komisch…es ist mir eine riesengrosse freude gewesen, deinen blog in den letzten wochen (oder waren es eher nur tage?) von anfang an zu lesen. und nun warte ich wie das kind auf die weihnachtsgeschenke auf deinen nächsten beitrag.
    ich bin 37 jahre alt,stehe kurz vor meiner bestrahlung & hatte wie du das glück, keine chemo durchmachen zu müssen. meine erste trenantone-spritze bekam ich vor 2 wochen und mit tamoxifen werde ich auch demnächst starten.

    ich freue mich, dass du deine gedanken mit anderen teilst und werde nun regelmäßig hier vorbeischauen…was ein glück, dass ich deine seite gefunden habe 🙂

    sei ganz lieb gegrüsst von lebkucheneis aus berlin

    • hey, das freut mich aber, dass du so viel freude an meinem blog hast *rumhüpf*. und ich verspreche, dich hier noch ganz, ganz oft zum lachen zu bringen 😆

      fürs erste wünsche ich dir aber toitoitoi für deine bestrahlung und weitere therapie *daumendrück* und lass dich während der therapie, die einem auch ohne chemo ab und an einiges abfordert, bloß nicht unterkriegen!

      alles liebe, katerwolf (die auch mal sehr lange in berlin gelebt hat)

  22. Ach wie schön, dass ich hierher gefunden habe, weiß jetzt gar nicht mehr wie, glaube die Sue war es, jedenfalls lasse ich einen lieben Gruß da und werde mich jetzt erstmal festlesen!

    • liebe gabi, habe gleich mal in deinen blog geschaut um mich über dich zu informieren. hey, ist alles nicht so einfach, was das leben einem so abverlangt. aber wenn man leben will, muss man das annehmen und lernen und es genießen, das leben. ich werde mir auch zeit nehmen, deinen blog zu lesen und gleich mal auf dich verlinken. ich freue mich über deinen besuch bei mir und freue mich auf den austausch.

      alles liebe, katerwolf

  23. meine Liebe. ich hatte u.a. mal 9 Jahre einen Hundesalon und bin gerade dabei auch dieses Thema in einen „Versuchs“roman reinzubringen. Deine Joschistorys würden ebenfalls reinpassen, darf ich einen Teil deiner Storys verwenden? Ob es jemals veröffentlicht wird steht natürlich in den Sternen (kann sich auch nur noch um Jahre handeln bis ich überhaupt fertig werde) aber dann bei Erhalt des Pulizerpreises werde ich dich in meiner Dankesrede natürlich erwähnen. Schreib mir doch mal ne mail um näheres zu erfahren : sylvia@kunstecht.de Denn wie heißt es doch so schön: Die besten Geschichten schreibt das Leben.

    • liebe sylvia, ich freue mich, dass dir meine joschigeschichten so gut gefallen. ich habe zwar kein copyright drauf (noch nicht), möchte aber nicht, dass du sie verwendest. ich möchte sie selber veröffentlichen, da ich ein joschibuch plane!!! also bitte nicht verwenden.

      alles liebe, katerwolf

  24. Nachtrag: Ein ganz witziges Buch aus der Sicht eines Hundes geschrieben ist das Buch „Das Leben ist nicht fair“ -Erkenntnisse eines provenzalischen Hundes von Peter Mayle – . Hab ich mir vor ein paar Wochen auf dem Flohmarkt gekauft. Nur so als Lesetip und Motivation. Gruß von kunstecht

    • vielen dank, meine liebe! kenne ich noch nicht und stell ich auf meine liste. es gibt so schöne hundebücher. kennst du dackelblick? auch sehr nett. vielleicht sollten wir beide einen hundeblog zusammen auf den weg bringen 😉

  25. lieber linker mops, bei mir ist es der rechte – aber auch nicht besser. ich war grad auf der suche nach tam nebenwirkungen und da bin ich bei dir gelandet. im august diesen jahres hat mich die diagnose aus meiner selbsterverständlichkeit des ewigen lebens gerissen. ich bin operiert, ich bin bestrahlt, meine haare hat man mir netter weise gelassen. nun werde ich hormonentzogen und bin wahrlich ein wenig ängstlich. wie so häufig in letzter zeit.
    ich werde jetzt öfter hier bei dir sein
    ich wünsche dir eine erfreuliche adventszeit – kommt dein sohn zu weihnachten? meine tochter ist auch grad in australien – sie kommt bestimmt nicht! aber wie schreibst du:
    alles wird gut!!! 🙂
    dicke umarmung andrea

    • hallo, liebe andrea, ich freue mich sehr über deinen kommentar und freue mich, wenn du nun öfters vorbeischaust *juhuuu* 😆

      mein sohn kommt für 2 tage *seufz* aber immerhin. freu mich schon. australien ist ja NOCH weiter weg. schon nicht einfach mit den groß gewordenen kinder 🙄

      ich wünsche dir alles gute und auch eine sehr schön weihnachtszeit, deine katerwolf

      • hallo, liebe katerwolf – mir geht es heute soooo schlecht, dass ich noch nicht mal richtig schreiben kann – ich muss dann nur weinen. ich wollt mich nur bedanken und schreib, wenn ich wieder dazu in der lage bin.

        😦 andrea

  26. Hey

    Vielen Dank fürs besuchen meines Blogs. Ich weiss zwar nicht wie Du zu mir gefunden hast, freue mich aber trotzdem riesig. Deine Geschichte berührt mich sehr, und ich weiss nicht ob ich auch so viel Kraft hätte das so durchzustehen wie Du. Ich habe grossen Respekt vor Dir, und Deiner Art, mit dem Leben umzugehen. Hoffe auf eine freundschaftliche Zukunft. schreib mir doch mal wie Du mich gefunden hast.

    Gruss Sam

    • hi sam!

      das ist aber ein lieber kommentar *freu* danke dir!
      wie ich auf deinen blog gefunden habe? ganz einfach: bei wordpress, unter blog of the day. hab da mal reingeschaut, deinen blog angeclickt und er hat mir so gut gefallen, dass ich einen kommentar hinterlassen habe.

      das mit der freundschaftlichen zukunft hört sich ganz prima an, da bin ich dabei 😆

      liebe grüße, katerwolf

  27. hallo, da bin ich dann noch mal. 🙂 jetzt ist es ein wenig besser. meine mutter musste herhalten und sich von mir die ohren voll heulen lassen. aber – zu was sind denn mütter gut, ne? ich habe so einen kilometerhänger, (mein vater rief durchs telefon, ich solle rumkommen, er hätte auch einen hänger, dann könnten wir zusammen hängen!) es ist echt eklig. ich glaube das liegt daran, dass ich nach der bestrahlung jetzt 1 1/2 wochen ruhe hatte und nicht weiter über meine tumornachsorge (oh, wie ich dieses wort so überhaupt nicht leiden kann) nachgedacht habe. na ja, und dann schlich es mich an, das loch, das tiefe. ich bin jedoch geneigt, deinen worten aufmerksam zu lauschen und dir zu glauben, dass die abstürze immer ein wenig weniger tief werden.
    ich freu mich, von dir zu hören und melde mich auch wieder
    liebe grüße andrea

    • liebe andrea, nur mut, du wirst das schaffen! und erlaube dir ruhig diese durchhänger, die müssen auch sein. schau mal in meinen post „das leben ist eine sinuskurve“ vielleicht hilft dir das ein wenig weiter 😆

      alles liebe wünsche ich dir, deine katerwolf

    • liebe exilbayerin, ich mag ja eigentlich keine stöckchen, aber weil du es bist 😉 werde mal über meine eigenschaften in mich gehen und später ein stöckchen-event machen 😆

      liebe grüße, katerwolf

      • Ich wollte es Dich nur wissen lassen und verstehe völlig, wenn man keine Stöckchen mag. War auch das erste, das ich für ein bisschen interessant und (be-)schreibenswert hielt. Aber trotzdem danke!

  28. Du bist wieder in deutschen Landen angekommen. Ich hatte dich über WordPress in Indien aufgestöbert 🙂 Ich würde gern öfter bei dir vorbeischauen und lesen, wie es dir geht. Es ist spät, Zeit für die Federn … bis morgen oder so und lg
    magdalena

      • Ich hätte zwei oder drei Fragen, bin nämlich am brüten, ob ich es nun auch wagen soll, allein nach Indien. Meine Email lautet bharati@web.de
        Würdest du bitte, sofern Lust vorhanden, Kontakt zu mir aufnehmen?
        Danke schön und lg magdalena

  29. Beeindruckende Selbstbeschreibung! Man spürt richtig die Kraft und den ungebrochenen Optimismus, das ist ganz toll. Ich stöbere weiter und hoffe auf viele weitere Beiträge! Viele Grüße, Cali

  30. Lieber Katerwolf,
    Du bist über die Josephine, Heldin des Chaos, heute auf meiner Seite gelandet und ich bin dann geschwind auf Deine Seite gehüpft. Und hatte Vergnügen beim Lesen, und hatte Erschütterung beim Lesen und hatte Mitgefühl beim Lesen.
    Ich kann aus eigener Erfahrung nachvollziehen, wie es ist, in einem Moment noch gesund zu sein und nur kurze Zeit später die Welt von einem ganz anderen Planeten aus zu betrachten. Ich finde es toll, wie Du Dein Leben angehst, mit wieviel Freude Du dabei bist. Und es ist auch das Schreiben, mit dem man sich aus den Tiefen herausholen kann, oder?
    Liebe Grüße von den Lavendelkindern.

    • hallihallo, danke für deinen gegenbesuch und deinen herzlichen kommentar 😆

      und ja, du hast recht: ich habe mir schon als kind alles von der seele geschrieben. schreiben ist immer auch ein transformationsprozess.

      alles liebe, katerwolf

  31. hallo, katerwolf!
    sowas nennt man untreu und schreibfaul – oder man nennt es, ich versuch mein leben wieder auf die reihe zu bekommen!
    dies gelingt mir mal mehr und mal weniger, aber immerhin, ein wenig gelingt es mir 🙂
    meine erste HU habe ich geschafft (vor einem monat) alles ok, schwitz, zitter, OMEINGOTT – hatte ich eine angst! meine freundin (lebenspartnerin) immer dabei und alles mit durchlitten. wenn ich sie nicht hätte, au weia, das wäre bitter!
    ich habe bei der joschi geschichte mit dem verstecken, oder keine ahnung wo hier bei dir, den satz deines therapeuten gefunden, das mit der angst, die der preis fürs überleben ist. der ist wirklich gut, der satz. ich bin auch am überlegen, ob ich zur therapie gehe, ich weiß nicht, ich weiß nicht. du hälst viel davon, ne? manchmal habe ich wirklich das gefühl, die angst verschlingt mich. sie ist überall und ich atme sie ein. dann könnte ich schon ein wenig verrückt werden. dann würde ich mich gerne hinsetzen und nichts mehr machen, mich meiner angst ergeben und sagen, ihr könnt mich alle mal! mach ich das, natürlich nicht. was sollen denn die kinder von ihrer mama denken, was soll mein haushalt, meine hunde, meine arbeit ohne mich anfangen? also, spucken wir gemeinsam in die hände und machen weiter! 🙂
    ich wünsch dir eine schöne kur erhol dich und ich werde versuchen, öfter zu schreiben!
    liebe grüße und eine umarmung
    andrea

    • hey andrea, schon okay, ich kann mir vorstellen, wie es dir grad geht :twist:

      das mit der psychologischen begleitung kann ich dir wärmstens empfehlen. es ist nicht so gut, diese ängste zu ignorieren und darauf zu vertrauen, dass das schon vorbei geht. tut es manchmal, aber es sackt nur irgendwo tiefer ein und tickt dort vor sich hin. bombe, verstehst du? so hat mir das jedenfalls mein psychoonkologe erklärt. und allein für diesen wunderbaren satz: „die angst ist der preis fürs überleben“ lohnt sich das 😉

      toitoitoi, liebe andrea, das packst du schon alles! und ja, meld dich öfters, wenn du es schaffst, deine rehawolf

      • hallo, rehawolf – auch ein schöner name 🙂
        ich bin echt am überlegen,ob das mit der psychogeschichte (soll ich dir mal sagen, dass es hier gerade schüttet? – nur so nebenbei bemerkt, weils ja bei dir auch dauernd regnet!) was für mich ist. ich hab ja hier zuhause meine freundin mit der ich alles durchknautsche, jeden angstpups und alles. ihr hilft das auch, sie kann dann ihre ängste auch besser verarbeiten, wenn sie weiß, wie es bei mir gerade aussieht. ich weiß absolut nicht, ob ein fester termin, an dem es mir vielleicht gerade blendend geht, was für mich ist. auch wenn ich diesen satz mit dem preis echt gut finde. da ist was ausformuliert worden, was man selber schon irgendwo im kopf hat. das kind hat einen namen bekommen! 🙂
        ich werde weiterüberlegen und dich vom ausgang meiner überlegungen in Kentniss setzen.
        gehts joschi gut, jetzt wo du nicht da bist? wir fahren nächste woche mit den beiden jungs in den harz, da wollen sie ein wenig motorrad fahren (ANGST!!!!!) und wir werden ein wenig wandern. der kleine hund (der aufm dachboden) kommt mit, der große bleibt hier, der ist zu alt und zu müde.
        ich wünsch dir schönes wetter und gaaaaanz viel spaß ich werde jetzt mal dein rehagflüster lesen
        schööööö mit öööö andrea
        PS: heute ist ein guter tag 🙂

      • fährt der speicherhund auch motorrad? zuzutrauen wäre es ihm 😉

        ich wünsche euch eine tolle zeit zusammen! bin grad etwas geplättet, da 20 km gegen den wind geradelt. hurgha.

  32. au ja, der wind auf sylt, der hat was und das geniale ist ja, dass er einem eigentlich immer entgegenweht, egal wo man nu hinradelt. bist du in der sylt-klinik oder in wenningstedt?
    also dem speicherhund wäre eine schicke motorradbrille und ein helm garantiert sehr zuträglich und er hätte ganz bestimmt eine menge spaß – aber die buben fahren dann doch zu bekloppt, da hätte er ganz bestimmt angst und müsste weinen, dann würde er zu mir auf den schoß wollen und heiße milch mit honig und einen keks haben wollen :-). so ist er, unser kleiner schisser!
    ich muss jetzt meinen arzt anrufen, bin grad ein wenig hysterisch, mir tut der busen und der bauch weh, da kommen doch gleich wieder die schönsten gedanken. überhaupt – es jährt sich die bahnbrechende diagnose (15.08.11),das ende meiner unkaputtbarkeit, da kreist doch schon wieder alles nur um das eine. aber schlecht ist mein tag heute trotzdem nicht, es geht doch häufig schon ein bisschen besser!
    was macht die kliniksituation? wird immer noch gestreikt und lamentiert? ich wünsch dir gut laune und nicht so viel gegenwind 🙂

  33. Hallo katerwolf,zufällig bin ich auf deine seiten gestoßen als ich nach irgendeinem Wundermittel gegen mein nächtliches schwitzen durch das Tamoxifen gesucht habe. Ich hoffe, es geht dir gut, du hast ja die magischen 5jahre bald geschafft. Ich bekam meine brustkrebsdiagnose 2011 sozusagen als Weihnachtsgeschenk, 18.12., als ich den Knoten getastet habe, war mir selber sehr schnell klar, das das nichts gutes sein kann. So hat mich die Diagnose nicht komplett um gehauen.eher die Reaktion meiner Frauenärztin. auf meine Frage,ob ich jetzt unbedingt meiner ganzen Familie auch noch das fest versauen müsste, meinte sie nur, ich würde sowieso nur heulend rumsitzen. Da kannte sie mich aber sehr schlecht. Soweit ich mich noch an den Weihnachtsabend erinnern kann, war er nicht viel anders als sonst,ein schönes familienfest,sogar für mich. Dann kam ab 9.Januar gleich die chemo auf mich zu. Ich hatte das Glück in ganz liebe hände zu kommen und das noch viel größere das nach der 2. Chemoladung im Februar 2012 der Knoten nicht mehr auffindbar war-volltreffer.die chemo habe ich auch sehr gut vertragen zumindest bis das eibenmittel in die infusionsflasche kam und ich die armen Schwestern mit einem Flush, einer Art überreaktion auf Trab hielt-wie peinlich,als ob sie nicht schon so genug zu tun hatten. Naja mit viel Geduld haben wir es dann geschafft meinen Körper zu überlisten und im Juni war meine chemo über standen. Die op im Juli war easy, montags einrücken und Voruntersuchungen, dienstags op und Sonntag wieder daheim. Alle proben sauber und 17 Lymphknoten weniger in meinem Körper. Schlimmer war dann leider die bestrahlungstherapie. Das war wohl die Strafe dafür das bis dato alles so super gelaufen war.Hatte heftige hautverbrennungen. Leider hatte die zuständige Ärztin das etwas unterschätzt, obwohl die Assistentinnen am bestrahlungsgerät sehr lieb zu mir waren und sie wiederholt auf das hautbild hingewiesen haben, meinte sie nur, das das leider oft vorkommt ,große Brust, hohe Bestrahlungsstärke usw. bla,bla, bla, ich hatte offene stellen bis aufs nackte Fleisch und schmerzen wie ein Stück Vieh. Dann haben die‘ Mädels vomGerät‘ die reissleine gezogen und den Chefarzt geholt und siehe da,plötzlich gab es Medikamente und tägliche Versorgung. So habe ich dann die Bestrahlung auch noch geschafft. Jetzt sind bei mir auch schon wieder 2 Jahre vergangen und die Ultraschalls und die mammos sind super. Der mammo-doc sagte letzte Woche grade er könne kaum irgendwelche inneren Narben mehr sehen, ist wohl sehr sorgfältig operiert worden,wurde gefragt,wer operiert hat und ob das als privatpatient war. No, aber ich bin bei einer Studie dabei.sie soll den positiven Einfluss eines gut bekannten entzündungshemmers nachweisen.Und Studien Patienten werden nun mal besonders sorgfältig behandelt,kein doc möchte das es anderswo heisst, wer hat denn da rumgeschnippelt. Leider macht mir das Tamoxifen Probleme,stetige Gewichtszunahme und Hitzewallungen besonders nachts.Seltsamerweise ist kein schleimhautaufbau in der Gebärmutter im Ultraschall zu sehen,obwohl die Frauenärztin damit gerechnet hatte und hier ja auch viele davon berichten. Vielleicht hat das ja mit dem Entzündungshemmer zu tun? Nun bin ich auf der suche nach etwas was was gegen die schweissausbrüche hilft undmir das schlafen erträglicher macht. Will beim nächsten nachsorgetermin mal wegen der sibirischen rhabarberwurzel fragen. Scheint ja zu helfen,aber ob ichs nehmen darf? Im September endet meine entzündungshemmer-studie, hoffe, das sich danach nichts zum negativen ändert.So, jetzt wünsche ich Dir,liebe katerwolf,und allen anderen hier alles erdenklich gute, wir haben schließlich schon genug durch.LG steffi
    ,

    • Liebe Steffie, sorry für die späte Antwort! Ich freue mich sehr über deinen Kommentar, du bist eine tapfere Kriegerin, aber das sind wir alle, die dieses hier durchleben müssen. Ich hoffe, es geht dir gut heute und ich schicke dir die allerliebsten Grüße, deine katerwolf

    • Danke dir 🙂 Ich habe deinen Blog natürlich gleich besucht: Toll, ich bin mir sicher, dass du deinen Leserinnen damit helfen wirst! Ich habe mich sehr darin wiedergefunden 🙂

      LG, Katerwolf

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