Schon Donnerstag?

sind die letzten tage schnell vergangen! manchmal fragt man sich wirklich, wo die zeit bleibt. bei mir ist gar nichts aufregendes passiert. und ich mag das. das ist neu. war früher anders. aber das liegt wohl auch daran, dass ich von aufregungen erstmal genug hab! kein wunder! insofern blicke ich bislang auf eine unaufgeregte woche zurück. gestern war ich in der onkologischen ambulanz zum blutzapfen, da ich nächsten mittwoch nachsorge habe. hört sich vielleicht komisch an, aber ich gehe da immer ganz gerne hin. die ambulanz, die an die praxis meines behandelnden onkologischen gynäkologen angegliedert ist, war zu anfang meiner therapie, vor 2 jahren, meine zufluchtstätte. eine warme höhle mitten im winter. wann immer ich hinkam, empfing mich eine warme, herzliche, mitfühlende atmosphäre und gleichgesinnte. man musste keinem erklären, wie es einem ging. das sah man. wusste man. eifrig wurde das große thema „nebenwirkungen“ durchgeplappert und es wurde viel gelacht. so ist das auch heute noch. die tatsache, dass ich mittlerweile nur noch alle 3 monate zur therapie hingehe, immer dann, wenn ich meine enantone-spritze bekomme, hat was beruhigendes. ich weiß, dass ich mich immer weiter aus der gefahrenzone entferne. als ich gestern da war, drehte sich alles um das allseits bekannte thema schlaflosigkeit. es hilft zwar nicht, tut aber doch immer wieder mal gut zu hören, dass es allen in der therapie befindlichen so zu gehen scheint. keiner schläft, alles wacht 😉

nächsten mittwoch also wieder nachsorge. und, wie immer, bisschen fracksausen. es könnte ja sein, dass irgendetwas nicht in ordnung ist. nach jedem nachsorgetermin macht es tief innen immer laut und deutlich *pfffft*. jetzt wünsch ich euch allen erstmal einen schönen donnerstag, bis bald, eure unaufgeregte katerwolf