Rehageflüster: Wer nicht genießt, wird ungenießbar

„wer nicht genießt, wird ungenießbar.“

diesen wunderbaren satz habe ich eben in einem vortrag über gesundheit und psyche gehört. wie wahr. ich habe noch ein paar andere, kluge und nützliche dinge gehört. und weil ich eine liebe katerwolf bin, teile ich sie mit euch 😆

1. eine kleine übung, um in drei schritten mit ärger umzugehen:

1. ich ärgere mich über XYZ (in der situation selbst oder im nachgang sich in die situation versetzen)

2. ich habe den gedanken, dass ich mich über XYZ ärgere.

3. ich bemerke, dass ich den gedanken habe, dass ich mich über XYZ ärgere.

schnell und effektiv. habs schon ausprobiert.

2. kleiner ratgeber zur lebensplanung (ziele definieren)

1. welches ziele möchte ich unmittelbar umsetzen?

2. welches ziel möchte ich kurzfristig umsetzen?

3. welches ziel möchte ich mittelfristig umsetzen?

4. welches ziel möchte ich langfristig umsetzen?

schön aufschreiben und immer wieder draufschauen.

3. kurze übung zur konzentration

1. 5 gegenstände oder menschen wahrnehmen, die du sehen kannst.

2. fünf klänge oder geräusche hören, die dich umgeben.

3. fünf dinge wahrnehmen, die du an der oberfläche deines körpers spüren kannst.

fertig ist die maus und du bist wieder da 😆

und einen guten buchtipp haben wir bekommen. für all diejenigen geeignet, die da oben schlecht zur ruhe kommen: Andreas Knuf, Ruhe da oben! Der Weg zu einem gelassenen Geist.

dann wünsch ich euch mal einen entspannten tag, eure psychowolf

Werbeanzeigen

und bei euch so?

ich war ganz schön lange nicht mehr hier. ich vermute aber mal, ihr habt bei dem schönen wetter auch was besseres zu tun, als in bloghausen herumzuwuseln 😉

tatsächlich hatte ich jobmäßig ganz schön was zu reißen, seit ich wieder aus finnland zurück bin. aber das ist nun mal so, wenn man die halbe zeit durch die weltgeschichte gondelt. aber heute. heute bin ich am vormittag zum pferdchen gefahren, mit hund und mann, und wir haben das liebe pferdchen bei dem traumwetter ein paar stündchen auf die weide gestellt, zusammen mit ihrer busenfreundin. dann haben wir ihre box wieder frisch gemacht und ein paar gemütliche stunden gesellig im hof in der sonne gesessen, ein bisschen prosecco und bier geschlürft, uns ausgiebig über hunde, pferde und das leben allgemein ausgetauscht, die zahlreich vertretenen hunde bettelten reihum um leckerli und streicheleinheiten, die pferde schnaubten auf den weiden, und dann war alles wieder gut. so kommt man wieder mit sich ins reine 😆

als wir lola + busenfreundin von der weide holen wollten, mussten wir feststellen, dass beide ausgebüchst waren, auf die nachbarweide. sobald sie unserer ansichtig wurden, wussten sie sofort, dass sie was ausgefressen hatten. köstlich. mit gespitzten ohren und gereckten hälsen schauten sie uns entgegen und kamen sofort an. normalerweise muss man sie im hintersten winkel der weide abholen. heute nicht. wie 2 musterschülerinnen kamen sie an und ließen sich bereitwillig in die boxen führen. süß 😆

den rest dieses schönen tages werde ich gemütlich verbummeln, später kochen wir noch  mit freunden und der rest ist mir für heute egal! ich wünsche euch noch einen wunderschönen sonntag, eure relaxwolf

Kleine Oase der Ruhe

es gibt tage und wochen, die einem mehr abverlangen, als einem lieb ist. gerade dann sind kleine, persönliche oasen der ruhe notwendig, die einen wieder ausgleichen und mit innerem frieden erfüllen. diese hier ist für euch.

Yoga mit Hund

stell dir vor, du machst yoga. du sitzt zu hause auf deiner yoga-matte und gibst dich wohlig entspannt der inneren tiefenentspannung hin. dann tauchst du langsam wieder aus der entspannung auf, öffnest deine augen und siehst: das

genau in diesem größenverhältnis. so ist das, wenn ich yoga mache. ich weiß, ich müsste ihn eigentlich aussperren. aber ich würde ein hundeherz brechen. wo joschi es doch so liebt, wenn ich yoga mache. wenn ich meine yoga-matte ausrolle, kommt er sofort hoch motiviert angeschossen, wedelt wie verrückt , setzt sich mitten drauf und schaut mich begeistert an. sobald ich mich in den schneidersitz niederlasse und mit meinen atemübungen beginne, entwickelt er eine art panik, so als würde ich bei den atemübungen plötzlich versterben. um dies zu vermeiden, fängt er zunächst an, zwanghaft, ausdauernd und sorgfältig meine handflächen abzulecken. und dann jeden finger einzeln. danach legt er sich in der regel unter einsatz seines ganzen körpers dicht an mich heran und presst seinen ganzen, warmen hundekörper an mich. das sieht dann in etwa so aus:

bei einer atemübung, die sich simhasana, der löwe, nennt, streckt man beim ausatmen dynamisch die zunge raus und brüllt wie ein löwe. das ist ein späßchen! joschi steht dann starr stierend vor mir und knurrt. ja, er knurrt mich an! wenn ich dann mit meinen körperübungen anfange, ist er überall dort, wo ich eigentlich sein soll, so dass ich ständig auf ihm liege oder ihn zwischen den füßen habe. wenn ich ihm mal einen blick zuwerfe, mag er auch noch so winzig und aus den augenwinkeln sein: völlig begeistertes hundegesicht.

das highlight ist die tiefenentspannung zum schluss, genannt yoga nidra. man liegt dabei flach auf dem rücken in shavasana, der totenstellung. möglicherweise sieht man dabei auch so aus. jedenfalls wirkt es so auf meinen hund. er versucht mich während der ganzen zeit wiederzubeleben. entweder durch konstantes ablecken meiner hände und ohren. oder durch ablenkungsmanöver. sehr beliebt: mit quietsche-huhn oder quietsche-knochen möglichst in kopfnähe liegen und rhythmisch quietschen: quietsch quietsch quietsch. wahlweise versuchen, mir sein quietsche-hühnchen irgendwie unterzuschieben, also unter die decke, die auf mir ausgebreitet liegt, um es dann wieder auszubuddeln. vor paar tagen habe ich mitten in der tiefenentspannung das huhn geschnappt und es unter die decke gestopft, weil ich echt genervt war. fehler! die folge war ein völlig aufgekratzter hund, der auf mir herumlief um zu schauen, wo es unter seinen pfoten quietscht.

ich weiß, ich sollte ihn aussperren. aber ich würde ein hundeherz brechen.