3 Wochen Indien: Textilrausch in Jodhpur

in unserer reisegruppe waren von 18 teilnehmern 13 frauen. entsprechend stark war der wunsch, nicht nur die berühmten baudenkmäler rajasthans zu sehen, sondern auch kräftig zu shoppen, wo sich die möglichkeit bot. unser reiseleiter sohan war nicht so der shoppingkönig, und es gab alle paar tage offene shopping-revolten, in denen sohan der weiblichen übermacht unterlag. so auch in jodhpur, der blauen stadt rajasthans. warum man sie die blaue stadt nennt? vielleicht deshalb:

nicht, dass es in jodhpur keine beeindruckende festung gegeben hätte. das fort mehrangarh, auf einem 123 m hohen felsen gelegen, ist durchaus beeindruckend und bietet eine großartige sicht auch jodhpur. und auf den berühmten basar der stadt 😉

während wir, wie immer staunend, die prachtvollen außen- und innenanlagen des fort besichtigten, wurden intern bereits heiße shoppingdiskussionen geführt. wer wie viele schals und tücher braucht, und so halt. aber hier zunächst ein paar bilder von mehrangarh, mit dessen bau bereits 1459 begonnen wurde.

das innere der festung offenbarte eine einzigartige sammlung kunstfertig gearbeiteter kinderwiegen, an denen man sich gar nicht genug sattsehen konnte.

der abschließende blick von der festungsmauer ließ die ehemals unbezwingbare macht dieser festung erahnen.

danach hatten es alle seltsam eilig und stiegen flink wie die wiesel in richtung basar hinab. sohan erwies sich auch hier als hervorragender stadtführer und lenkte unsere schritte zunächst durch die handwerksgassen des basars. alleine wäre man da sicher nicht drauf gekommen und wäre gleich in die hauptstraße abgebogen. da hätten wir was verpasst!

als wir schließlich in die hauptstraße des basars einbogen, dämmerte es bereits, und wie überall in indien setzt mit der dämmerung in den basaren ein reges, geschäftiges und unglaublich buntes treiben ein. unsere gruppe tauchte wie ein überaus lebendiger fischschwarm in das muntere gewühl ein. ich musste oft über mich selbst lachen, da ich mich während der ganzen reise immer wieder dabei ertappte, irgendetwas mit offenem mund anzustarren. auch hier gab es ausreichende möglichkeiten dazu 😆

sohan hatte uns versprochen, uns in ein textilgeschäft zu führen, in dem es qualitätsware zu festen, vernünftigen preisen gibt. dafür liebten wir ihn umso mehr. auch in indien gilt: nicht alles ist gold, was glänzt. und als laie lässt sich der unterschied nicht erkennen. das geschäft, dessen schmale stiegen wir kurz darauf hochkraxelten, war ein erlebnis für sich. mehrere stockwerke, die über schmale stiegen miteinander verbunden waren, es gab keinen zentimeter, der nicht mit stoffballen bedeckt war und überall wurde gehandelt und geschwatzt. eine tolle atmosphäre! wir nahmen in einem der showrooms platz, bekamen heißen cai (tee mit milch und gewürzen) und gleich darauf kam ein verkäufer zu uns, dem man gut und gerne zutrauen könnte, einem pazifisten den neusten kriegshubschrauber zu verkaufen. was für ein verkaufsgenie! in fließendem deutsch brachte er die kostbarsten,  wunderbarsten stoffe hinein, die wir jemals gesehen hatten, breitete sie vor uns aus und ließ uns wissen: „diesen stoff haben wir exklusiv für den designer xy entworfen. er verkauft ihn für 3.000 €, sie bekommen ihn bei uns für 250!“ so ging das munter weiter und binnen einiger minuten waren wir alle so auf kaufen programmiert, dass wir barfuß in den stoffbergen herumwateten und uns die stoffe aus den händen rissen. sohan sah mit unergründlichem gesicht zu und meditierte vermutlich über den begriff gier. am ende gingen wir, wie die mulis beladen, in richtung tuktuk-haltestelle und hievten unsere beute hinein. spätabends mit dem tuktuk durch die immerwährende rushhour zu düsen, macht übrigens mordsmäßig spaß. huphup.

3 Wochen Indien: Leopardentatze und Sichelohren

dreht katerwolf jetzt durch? wieder vomex geschluckt? och nö, keine angst. vielmehr geht es hier um unsere 2. trekkingtour und die erfüllung eines lang gehegten katerwolf-traumes.

erstaunlicherweise hatten wir am tag nach der 1. mammutwanderung keinen muskelkater. wenn man einige tage sehr viel im bus sitzt, tut einem so eine wanderung richtig gut. insofern freuten wir uns alle auf die zweite. diesmal ging sohan mit. unsere hähme vom vortag wollte er nicht auf sich sitzen lassen. unser weg führte uns durch leopardengebiet. alle äugten verstohlen in die hecken. als wir dann an einem bachlauf tatsächlich einen frischen tatzenabdruck sahen, wurde es mir etwas mulmig. es blieb aber bei der einen tatze. stattdessen sahen wir eine grandiose landschaft und gegen ende der wanderung indisches dorfleben. wie immer ein quell der freude.

zufrieden mit dem vormittag saßen wir nach unserer mittagsstärkung im bus richtung ranakpur, unserer nächsten station. eine im bus war aufgeregter als alle anderen. ich. schon zu beginn der reise hatte ich sohan gesagt, dass ich gerne mal ein marwari-pferd reiten würde und ob er da eine möglichkeit sieht. sohan wäre nicht sohan, wenn er nicht sofort eine heiße reit-connection gehabt hätte. in ranakpur, direkt an dem hotel, in dem wir übernachten sollten. 3 tage lang gab es harte preisverhandlungen via handy. reiten in indien ist erstaunlich teuer. denn marwari-pferde sind rar und luxusgüter, schließlich handelt es sich um die legendären kriegspferde der ehemaligen herrscher indiens. man sagt den marwari-pferden einzigartigen mut, stolz und schnelligkeit nach. mythen und legenden ranken sich um diese pferde. entsprechend groß war meine aufregung. kurz bevor wir das hotel erreichten, waren wir uns preislich einig geworden. mein ausritt sollte am gleichen tag um halb vier stattfinden. das hieß für mich, dass ich die besichtigung des wohl berühmtesten jaintempels verpassen würde. aber manchmal muss man im leben prioritäten setzen. so fuhr unsere gruppe mit dem bus zum tempel und ich stakste etwas schüchtern zum reitstall. was für prachtvolle pferde dort standen! größer, als ich erwartet habe, schlank, edel, glänzend, weiß, gescheckt, oder schwarz bzw. braun mit weißen blessen auf dem kopf. mit den typisch langen köpfen und *tadaa* sichelohren. ich hatte das, ehrlich gesagt, bislang für ein märchen gehalten. aber sie haben tatsächlich sichelohren. fasziniert starrte ich auf die ohren meines reitpferdes tara.

und hier kommen die ohren von ganga, dem begleitpferd

der ausritt selbst war einfach großartig. für einen reiter ist es eine große ehre, ein marwari-pferd zu reiten. es sind in der tat sehr stolze, mutige, nervöse aber brave tiere, die schnell wie der wind durch schwierigstes gelände stürmen, dass einem der wind um die ohren pfeift. als wir nach 2 stunden wieder zurückkamen schien mein breites grinsen im gesicht wie festgetackert und ich verfütterte all die stücke würfelzucker, die ich seit anfang der reise gehortet hatte.

etwa zeitgleich kam auch unsere gruppe zurück. seltsam entrückt wandelten alle im garten umher. ich erfuhr, dass sie ein unvergleichliches erlebnis im tempel gehabt hatten. nicht nur, dass das bauwerk ungemein beeindruckend war, nein, sohan hatte einen priester bestellt, der eine eigene zeremonie für die gruppe durchführte. mit segnung und allem drum und dran. ich brauchte sie mir nur anzuschauen um zu spüren, dass das sehr, sehr besonders und berührend gewesen sein muss. indien. indien. indien. was für ein unglaubliches, einzigartiges land.

3 Wochen Indien: Warum nicht?!

noch immer etwas tiger-gefrustet starteten wir am nächsten morgen nach bundi. das ist, grobe richtung, weiter westlich. von agra, unserer ersten etappe aus bewegten wir uns zunächst immer in südwestlicher richtung, dann langsam hoch, richtung norden und wieder gen osten, zurück nach delhi. wir haben also in etwa einen kreis beschrieben. ich weiß jetzt, warum es rundreise durch rajasthan heißt *schlau guck*.

mein magen war noch immer völlig durcheinander und ich frühstückte vorsichtig 1 scheibe toast mit gummibärchenmarmelade. leider muss ich sagen, dass dieser zustand noch etwa 1 woche anhielt und ich mich ausschließlich von toast mit butter, papaya und bananen ernährte. und von sohans wunderwaffe fresh lime soda. das ist sodawasser mit frisch ausgepresster lemone. es gab phasen, in denen sich der ganze bus davon ernährte. ich hab in den 3 wochen so viel davon getrunken, dass ich es die nächsten 5 jahre  nicht mehr brauche.

vor uns lag eine recht lange busfahrt, etwa 6 stunden. sohan war ein meister darin, uns während langer busfahrten mit geschichten über indische götter und moghul-love-storys bei laune zu halten. außerdem fungierte er zunehmend auch als philosoph und gruppentherapeut, der uns mit seinen pragmatischen weisheiten über so manchen kulturkonflikt hinwegschiffte. es gibt dinge, die ich tief in mir gespeichert habe und hoffentlich noch lange nicht vergessen werde.

so beantwortete er durchweg alle anfragen nach wasser und cola im bus sowie alle anfragen und bitten, die einen normalbürger zu genervten antworten motivieren würden, mit einem unvergleichlichen, von einer typischen handbewegung begleiteten:

„warum nicht?!“ 

absolut geniale antwort für (fast) alle lebenslagen.

beliebt waren auch seine kommentare zur farbe rosa. und all ihren variationen. denn in indien, so sohan, ist die farbe rosa die farbe für die romantische zeit, wie er es nannte. liebe machen=romantische zeit. ist das nicht wunderbar? hatte ich noch nie zuvor gehört. sobald einer aus der gruppe in dieser farbe erschien, zog sohan schmunzelnd die brauen hoch und alle wussten bescheid. eine quelle stetiger freude war das. unsere gruppe wuchs indes zu einer art familie zusammen. wir verstanden uns hervorragend. alle. okay, es gab ein paar, die sich jetzt nicht sooooo gut verstanden, aber es war ausgesprochen unkompliziert und man konnte sich auch mal aus dem weg gehen. völlig gruppentypisch entwickelte der eine oder andere eine rollenfunktion. so gab es einen überaus lustigen mitreisenden, der uns mit seinen schlagfertigen jokes stets zum lachen brachte. kommentar, nachdem er seine knapp 2 meter kunstfertig auf seinem bussitz verknotete: „wunderbar. ich sitze jetzt perfekt. hat zufällig jemand eine künstliche titanhüfte dabei?“ es gab eine teilnehmerin, auf die man immer und überall warten musste und die sich die ganze reise über von papayas zu ernähren schien. und einen besonders wissbegierigen mitreisenden. sohan sagte während der reise gefühlte 5000 mal: „hans hat eine interessante frage gestellt. sie ist für die ganze gruppe interessant.“ das wurde mit der zeit zum running gag und inspirierte uns zu albernen kommentaren und giggelattacken.

zurück zur fahrt. wir fuhren etwa 2 stunden über eine erstaunlich gut ausgebaute schnellstraße, in rajasthan eher eine seltenheit, und als wir uns fast daran gewöhnten, dass es schlaglochbedingt nicht alle 100 meter bumm bumm machte, verließen wir diese straße und fuhren mitten in die walachei. in unserer reisebeschreibung stand; nun verlassen wir die gewohnten, touristischen wege und fahren durch wenig befahrene, reizvolle abschnitte rajasthans. die straße war eine katastrophe. die landschaft aber war tatsächlich reizvoll. wir trafen mehr kamele als autos auf der straße. nach einer weile hielt der bus an der straße. das kannten wir schon. es stand wieder eine von sohans spontanen, überfallartigen familienbesuchen an. diesmal bei einer familie der bhil-kaste. auf der fahrt hatte uns sohan sehr viel interessantes über das indische kastensystem erzählt, und wir wussten, dass die bhil ursprünglich die diebes-kaste war, gesellschaftlich sehr weit unten angesiedelt. nun aber durch verschiedene staatliche programme aufgewertet und integriert. das ist eine minimalistische beschreibung der angelegenheit, das kastensystem zu erläutern, führt hier zu weit. ich sag nur: wikipedia. sohan hatte eine eigene interpretation der bhil-kaste auf lager: „früher liefen die bhil nackt herum, waren wild und töteten tiere. jetzt sind sie so wie wir.“ typisch sohan. die familie, die wir nun ganz spontan überfielen, war ziemlich baff. sie sehen, wenn überhaupt, nur ganz selten ausländer. sie waren aber, wie alle anderen auch, überaus freundlich und interessiert. man stelle sich einmal folgende situation vor, irgendwo in deutschland: eine indische reisegruppe klingelt spontan an einer fremden haustür und möchte gerne die landessitten kennenlernen. wie würde der durchschnittsdeutsche wohl reagieren? na?

nachdem ich den beiden frauen dieses foto auf dem kameradisplay zeigte, war die tochter des hauses völlig foto-motiviert und ließ sich mit allen hoftieren fotografieren. das war ein riesenspaß. ich habe versprochen, die fotos zu schicken.

nach dieser willkommenen pause ging unsere fahrt weiter, es gab viel über diese begegnung zu reden und am späten nachmittag erreichten wir bundi. bundi hat charme. etwas morbides haftet dieser stadt an.

bundi scheint auch eine klassische rucksackreisende-station zu sein. so eine, wo man eine weile hängenbleiben kann. es erinnerte mich stark an meine eigene rucksackreisende-zeit, vor gefühlten 100 jahren 😉

romantische zeit *grins*

der palast in bundi ist fantastisch. und der stinkendste, in dem ich je war. das kommt von den etwa 5 millionen fledermäusen, die in ihm wohnen. der gestank war so bestialisch, dass ich fast in die ecke kübeln musste. tapfer schleppte ich mich durch den palast und bestaunte die unglaublich schönen wandmalereien.

am ende eines langen, ereignisreichen tages freuten wir uns an unserem besonders schönen hotel, wieder ein umgebauter stadtpalast. die gruppe marschierte mit sohan noch einmal zu einem abendlichen basar-spaziergang, ich blieb mit meinem revoltierenden magen und einer großen papaya im hotelgarten.

3 Wochen Indien: Geselliges Kacken und unsichtbare Tiger

man möge mir diese überschrift verzeihen, aber so ist das nun mal im leben, man kommt in die absonderlichsten situationen. wie gestern berichtet, ereilte mich am abend ein jahrhundertdurchfall inklusive brechattacken. eklig, ich weiß, aber auch so ist das leben nun mal. blöderweise ereilte es mich, nachdem der rest der reisegruppe schon damit durch war. und nicht, wie ich, einer mehrstündigen busfahrt ins auge blicken musste. so kam es, dass ich um 8 uhr morgens im bus saß und nur eine frage in meinem hirn kreiste: „werde ich es schaffen, mir nicht in die hose zu kacken?“ ich setzte mich auf den platz ganz vorne neben der bustür, um im notfall schnell draußen zu sein, biss mir auf die zähne und sah missgünstig in die mittlerweile wieder entspannten gesichter meiner mitreisenden. neben zahlreichen anderen, wunderbaren eigenschaften verfügte sohan, unser reiseleiter, über die gabe, ohne großen federlesens zu verstehen, was sache war. so auch in diesem fall. als ich ihm unmittelbar, nachdem wir die stadt verlassen hatten und den bus über eher verkehrsarmes, offenes land fuhren signalisierte, dass ich raus musste, reagierte er perfekt: „sofort?“ ich: „ja.“ kurzes signal an den busfahrer und brrrrems am straßenrand.

ich stürzte heraus und raste am straßenrand entlang, bis ich eine lücke im zaun fand und sprang hinter die erstbeste, niedrige hecke. gerettet! während ich nun erleichtert tat, was ich tun musste, hörte ich in der ferne musik. bollywoodmusik. und ein tuckern. etwa so: „tucker tucker. ajawalaahuachumchumdideldum. tucker tucker.“ bollywood und tuckern kamen näher und wurden lauter. noch näher, noch lauter. und dann, als die geräuschquelle unmittelbar auf meiner höhe war, blieb sie sehen. hm. ich blickte den kleinen abhang hoch und erblickte etwas, das ich nicht für möglich hielt: einen indischen traktor. bunt angemalt, mit allerlei götterbildern und segenssprüchen. über und über mit bunten wimpeln behängt. mit geschätzten 25 insassen, die auf, in und am traktor saßen, hingen, was auch immer. aus einem lautsprecher jodelte in voller lautstärke bollywoodmusik. das hier beschriebene stellt eine typisch indische szene dar. jeder, der schon mal in indien war, kennt das. das besondere an dieser situation war nur, dass ich hinter einer hocke saß und nicht aufhören konnte zu kacken und der traktor direkt über mir stand und alle insassen begeistert und fröhlich auf mich herabblickten, lachten und ununterbrochen hello! hello! riefen. oh. mein.gott. was macht man in solch einer situation? ich tat das, was mir spontan einfiel. ich entspannte mich. ich war in indien, andere länder, andere sitten. so brachte ich zu ende, was ich zu ende bringen musste, winkte währenddessen ein paarmal hoch und rief hello! und als ich fertig war, legte ich die hände vor meiner brust zum indischen gruß namaste! zusammen, verließ unter lautem beifallsgeklatsche und gejohle den schauplatz und ging zum bus zurück. wie john wayne in seinen besten jahren.

indien. so etwas kann einem in indien durchaus passieren.

der rest der fahrt verlief zum glück ereignislos. unser tagesziel war der tigernationalpark ranthambore. in diesem reservat leben etwa 35 tiger. kurz vor der reise hatten wir darüber eine fernsehdoku gesehen und waren mächtig gespannt, ob wir einen tiger sehen würden. unsere gruppe war in optimisten und pessimisten gespalten. erstere hoffte auf eine tigersichtung, letztere war skeptisch. maria, eine mitreisende, die zeit ihres lebens im betrugsdezernat gearbeitet hatte, brachte es auf den punkt: „ich hätte eine frage: hat überhaupt schon mal jemand einen tiger dort gesehen?“ hihi, köstlich, da sprach die langjährige erfahrung mit betrügern aus der frau. alle grinsten sich einen. in ranthambore angekommen, checkten wir kurz im hotel ein und schon wartete der safarijeep auf uns. alle waren mächtig aufgeregt und hatten tigerfantasien.

ich mach es jetzt mal kurz: wir haben keinen tiger gesehen. auch am nächsten morgen haben wir keinen tiger gesehen. wir saßen gefrustet im jeep und lauschten leicht genervt den erläuterungen des rangers, der in recht unverständlichem englisch dozierte: parrrrrrot. manki. dirrrrr.“ was auch immer das war. wollte keiner so recht wissen. alles starrte angestrengt ins dickicht auf der suche nach streifen. in den zahlreichen jeeps, die uns begegneten, saßen ebenfalls gefrustete touris aller nationalitäten. den gesichtern nach zu urteilen, hatte keiner einen tiger gesehen. „mir reichts. ich will jetzt zu McDonalds!“ tönte es aus einem jeep, der uns überholte.

wenn wir am ende der reise nicht eine gruppe getroffen hätten, die einen tiger gesehen hat, hätten wir wohl alle die meinung marias geteilt und an eine große, indische tigerverschwörung geglaubt. die reisegruppe aus dem südwesten, die allesamt nicht aus der lustigen kaste stammten, hatte den tiger volle 30 minuten lang gesehen. sie zeigten uns schadenfroh ihre fotos. man konnte einen munteren, riesigen tiger sehen, der herumlief, lag und irgendwelche antilopenbeine durch die gegend schleppte. ein wunder, dass er keinen kopfstand machte. keiner aus unserer gruppe hat es den südwestlern gegönnt. keiner.

der ranthambore-nationalpark ist aber auch tigerlos ein wunderschönes stückchen erde und wir haben immerhin ein paar affen und hirsche und vögel gesehen.

 

 

3 Wochen in Indien: Zu Besuch bei der schwarzen Göttin

schrieb ich in meinem letzten post, dass der tag mit einer großen überraschung endete? nun ja, der nächste begann mit einer solchen. und zwar, als beim frühstück nur etwa 5 (von 18) mitreisenden erschienen. der rest lag halbtot mit durchfall und erbrechen im bett. mein lieber mann hatte mich bereits nachts auf trab gehalten, als er würgend und elend mindestens 20 x aufs klo raste. und wir hatten in diesem wunderbaren palasthotel das glück gehabt, eine suite zu ergattern, in der sich das bad am langen ende einer zimmerflucht befand. das kann in solchen situationen ganz schön weit sein.

es sah so aus, dass sich fast die ganze gruppe am vortag eine lebensmittelvergiftung zugezogen hatte. nun ist es aber so, dass man in indien einfach zu 98 % damit rechen muss, durchfall und magenprobleme zu bekommen. das gehört zu einer indienreise dazu und man muss es mit einkalkulieren. geht ja auch wieder vorbei! ich hatte wundersamerweise nichts. man kann ja auch mal glück haben. außerdem war an dem tag mein geburtstag!

auf dem tagesprogramm standen der besuch des stadtpalstes, eines sehr alten jain-tempels und, als krönender abschluss, die besichtigung des durga-tempels, der schwarzen göttin. ich war sehr aufgeregt deswegen, habe ich als studentin der ethnologie doch vor langer zeit meine magisterarbeit über eben diese göttin geschrieben. die als blutrünstige göttin bekannte durga, auch kali genannt. die kriegsgöttin, die man auch in zeiten der schweren not anbetet.

wir schauten noch einmal nach unserem krankenlager und zogen mit unserer bescheidenen gruppe los. 2 schritte aus dem hotel und zack waren wir wieder mittendrin im geschehen. im gewühl des kleinen, trubeligen, pulsierenden karauli. hup hup! hello! hello!

nach nur 3 tagen wurde uns das allgegenwärtige chaos langsam vertrauter. ebenso wie der dreck und gestank. das hört sich vielleicht  etwas merkwürdig an, aber es ist wirklich so. indien ist laut, dreckig, heiß, anstrengend und es stinkt an manchen orten erbärmlich. aber indien ist auch wunderschön, bunt, freundlich, herzlich, faszinierend, in seiner schönheit mit nichts zu vergleichen, das ich kenne. und so gewöhnt man sich an den lärm und dreck und passt halt auf, wo man hintritt und was man isst und dass man zur seite geht, wenn es hinter einem hup hup macht und dass man freundlich zurückwinkt und lacht, wenn man ein hello! hört. was so ziemlich den ganzen tag der fall ist. und dann macht die große herztür klapp und geht auf und all das schöne, das indien bereit hält, strömt hinein und macht einen ganz schön glücklich.

aber jetzt ein paar bilder. zunächst der wunderbare, kleine, überaus kunstvolle jain-tempel im stadtzentrum. ein echtes juwel. von außen eher unscheinbar, im innern prachtvoll wie kaum etwas, das ich zuvor gesehen habe. leider etwas schwierig zu fotografieren, da eher dunkel, ich hab es aber probiert. ach ja, noch ein kleiner schwank dazu: sohan, unser reiseleiter, stammt ja bekanntlich aus der lustigen kaste. immer und allerorts. so erklärte er uns, dass man in jain-tempeln vereinzelt auf die darstellung nackter männer trifft. dabei handelt es sich um eine besondere gruppe heiliger männer, die nackt dahergehen. auch heute noch trifft man, wenn auch sehr vereinzelt, auf nackte jains. „diese heiligen zeigen ihr instrument!“ belehrte uns sohan augenzwinkernd *kicher*

unser weg führte uns weiter zum prachtvollen stadtpalast. wenn man die unzähligen stadtpaläste rajasthans gesehen hat, einer beeindruckender als der andere, bekommt man eine ahnung davon, wie es früher, zu zeiten der moghulkaiser und maharadschas gewesen sein muss. wie man sich 1001 nacht vorstellt, genau so!

ein wenig ermattet fuhr unsere kleine truppe im anschluss mit dem bus zum etwas außerhalb gelegenen durga-tempel. wie so oft, verflog die müdigkeit in dem moment wieder, als wir aus dem bus stiegen. das war ein phänomen auf dieser reise. sobald man aus dem bus stieg, macht es zack und man war drin. egal, wie müde und erschlagen man vorher noch war. manchmal schleppte man sich, wegen zu heiß, zu weit weg, zu anstrengend, gefühlte 1000 stufen zur dachterasse eines palastes hoch, fragte sich, wie man das überhaupt schaffte, und man überlebte es. habe ich schon gesagt, dass indien anstrengend ist? indien ist anstrengend. aber indien ist so unglaublich schön, dass man das gerne auf sich nimmt. ach, ich wiederhole mich.

zurück zum durga-tempel. der weg zu einem tempel ist meist unverkennbar von unzähligen ständen, die devotionalien verkaufen, gesäumt. das ist eine besonders farbintensive und wohlriechende angelegenheit: blumen, bunte wimpel, rotes pulver, mit dem man den berühmten roten punkt auf die stirn malt, räucherwerk und prozessionen von pilgern.

am tempel angekommen, erwartete uns ein treiben, das seinesgleichen sucht. wo man hinschaute, war der göttinenkult in vollem gange. mit einer intensität, die mich richtiggehend verstörte. menschen schmissen sich klagend auf den boden, schleppten ihre kranken kinder hinter sich her, an allen ecken und enden wurde die göttin angerufen, wah, ein unwirkliches szenario für eine gewöhnliche mitteleuropäerin. es hatte etwas wildes, ursprüngliches. eine aus unserer gruppe nahm das alles so mit, dass sie sich spontan in einen am rand stehende tonne übergeben musste 😉

ich ließ mich mit der menge der gläubigen in das tempelinnere gleiten. im innern nahm die intensität noch deutlich zu. uff, so etwas hatte ich noch nie erlebt. es kam mir fast vor, als würde ich zeuge eines alten, dunklen kultes werden, in dem wilde eingeborene tief im dschungel eine dunkle gottheit verehren. ja ja, ich weiß, vermutlich zu viel indiana jones gesehen, aber ich sag euch, das war echt sehr besonders. im räumlich engen tempelinnern gab es einen, durch ein seil abgetrennten schrein, für die göttin. 2 priester liefen geschäftig hin und her und fingen die devotionalien, die die gläubigen in den schrein warfen, auf und legten alles in körbe. in kurzen abständen warfen alle die arme hoch und riefen voller inbrunst ihre anbetung. eine sehr, sehr emotionale angelegenheit, kann ich nur sagen. ich stand ein wenig schüchtern umher, oder besser, im weg herum und war ganz von der rolle. dann stand ich vor ihr, vor kali, der schwarzen göttin, auge in auge. leise und schüchtern sagte auch ich meine anbetung. das musste dann einfach sein. als ich den tempel wieder verließ, begrüßten mich am ausgang ein paar kleine, fröhliche kinder und malten mir den roten segenspunkt auf die stirn. ich war gesegnet. ich war im tempel der schwarzen göttin und ich war gesegnet. und das an meinem geburtstag. wenn das mal kein gutes omen ist! wir warfen noch einen letzten blick auf den tempel und die ihn umgebende, wunderschöne flusslandschaft und fuhren zurück.

 

ein weiterer, ereignisreicher tag ging zu ende und mit all den vielen eindrücken angefüllt kamen wir im dunkeln ins hotel zurück. wo uns eine halbwegs wieder lebende resttruppe erwartete. dafür fiel es mich spätabends noch an. boah, musste das sein. ich verbrachte eine nicht enden wollende nacht und war erstaunt, wie kotzübel es einem doch gehen kann und wie weit ein klo sein kann. interessante erfahrung, wenn es oben und unten gleichzeitig rauskommt, muss ich sagen.

3 Wochen Indien: Wir sind Popstars

unsere nächste etappe führte uns von agra nach karauli. das liegt südwestlich von agra. ich kann an dieser stelle schon mal sagen: am ende dieser etappe blickten wir äußerst zufrieden und aufgekratzt auf einen ereignisreichen tag zurück.

wir fuhren lange über land, die dicht besiedelten städte ließen wir hinter uns und draußen zog nun das ländliche indien an uns vorbei. das sehr schön ist. es wirkt idyllisch, geordnet, strukturiert. ein krasser gegensatz zu dem überbordenden chaos der urbanen gebiete.

so sieht ein typischer aus-dem-busfenster-blick auf das ländliche indien aus:

unsere erste tagesetappe führte uns in das UNESCO-weltkulturerbe fatehpur sikri. rajasthan ist berühmt für seine imposanten baudenkmäler und das taj mahal ist nur eins davon. wenn man das taj mahal sieht, denkt man, da kann nichts mehr kommen, das einen nachhaltig beeindrucken kann. es kann. und zwar nicht zu knapp. am ende der 3 wochen hatten wir das gefühl, eine der schönsten historischen bauwerke der welt gesehen zu haben. fatehpur sikri schein auf uns gewartet zu haben. wir waren die ersten besucher. und über fatehpur sikri lag eine ganz besondere atmosphäre, der man sich nicht entziehen konnte. es schien fast, als könnte man ein wenig von der großen moghulzeit nachspüren.

 

das lag zu einem großen teil auch an sohan, unserem reiseleiter. sohan war ein quell historischer geschichen. er erzählte leidenschaftlich die geschichten der großen moghulkaiser, ihrer großen lieben, kriege, hofintrigen, und wir waren mittendrin. was für ein guter erzähler sohan war! er erzählte mit einer völligen selbstverständlichkeit ereignisse aus längst vergangenen zeiten, als wäre er selbst dabei gewesen, und seine geschichten über die unzähligen hindu-götter waren für ihn eine feste, historische tatsache. über jeden zweifel erhaben. am ende glaubte ich es auch. es war übrigens einer seiner tricks, immer dann, wenn er keine passende antwort auf eine frage hatte, das thema geschickt auf seinen lieblingsgott krischna zu lenken 😉

einen nächsten zwischenstopp gab es in bharatpur, dem großen vogelnationalpark rajasthans mit über 400 vogelarten. unsere anfänglichen zweifel, das könne eine öde angelegenheit werden, lösten sich im nu in luft auf. bereits nach kurzer zeit sahen wir von unserer fahrradriksha aus, mit der wir den park durchstreiften, bunte störche beim brüten. ich wusste gar nicht, dass es solche vögel gibt. unvergesslich.

weiter ging es richtung karauli. sohan überraschte uns nach einer kurzen weiterfahrt mit einem stopp am wegesrand und servierte uns rum mit cola aus plastikbechern. giggelnd standen wir am straßenrand, tranken unseren cocktail und wurden 100-fach von vorbeifahrenden fahrzeugen (busse, laster, traktoren, kamelwagen) angehupt, angewunken und angehelloed. und dann überraschte er uns ein weiteres mal. offenbar hatte sohan beschlossen, dass wir, am dritten, tag, soweit waren, ein bad in der menge zu nehmen. so hielt unser bus in einem kleinen städtchen an der seite an und spuckte eine gruppe schüchterner, bleicher touristen aus, die ein wenig unsicher, einer nach dem andern, sohan hinterherstolperten. muss ein köstlicher anblick gewesen sein. unsere anfängliche unsicherheit machte aber schon nach wenigen augenblicken einer unbändigen neugier und lust platz. lust auf die bunte menge, die uns sofort umschloss, lächelte, hello rief, uns begleitete, sich mit uns fotografieren ließ und einfach, ja, einfach nur  super nett war. alle. wie einfach es doch sein kann, gut gelaunt und freundlich zu sein, dachte ich in mich hinein. seht selbst:

 

 

 

und dann passierte etwas sehr, sehr lustiges. plötzlich tauchte in der menge ein mann auf, der sich als reporter des lokalen fernsehsenders vorstellte und uns als celebrities interviewte. was für ein spaß. um uns herum johlte und applaudierte die menge und wir kamen aus dem lachen selbst nicht mehr heraus. was für eine überraschung!

als wir wieder in den bus stiegen, wurden wir von einem triller-, pfeif- und johlkonzert begleitet wie michael jackson auf dem höhepunkt seiner karriere. wir sind popstars.

am abend wartete dann die letzte große überraschung auf uns: unser hotel. wir übernachteten in einem ehemaligen stadtpalast der könige von karauli, das nun zu einem hotel umgebaut ist. die überraschend junge königin lebt noch darin. das wow stand uns allen im gesicht geschrieben. ich sagte ja zu anfang: ein ereignisreicher tag.

 

3 Wochen Indien: Taj Mahal forever!

„Du ließest dir deine Königsmacht entgleiten, Shah Jahan, aber der Träne, die die Liebe weinte, wolltest du ewiges Leben geben.“

mit diesen worten beginnt der gedichtsband die gabe des liebenden des berühmten indischen dichters rabindranath tagore, in dem er die unsterbliche liebe des großmogul shah jahan zu seiner frau mumtaz mahal beschreibt. shah jahan ließ dieses bauwerk 1631 zum gedenken an seine geliebte gemahlin erbauen. somit ist es wohl das romantischste bauwerk der welt und zieht bis heute millionen liebespaare aus aller welt an.

ich muss etwa 22 jahre alt gewesen sein, als ich es das erste mal las, und seitdem wollte ich immer den taj mahal sehen. es sollte viele jahre dauern, bis es soweit war. nennt es sentimental, aber seit genauso vielen jahren trage ich dieses kleine büchlein in meinen diversen handtaschen mit mir herum.

am 27.11.2011, historisches datum, sollte es soweit sein. katerwolf sah den taj mahal.

 

zunächst aber ging es am morgen um die bewältigung des ersten indischen frühstücks. eine etwas paranoide reisegruppe drückte sich verunsichert vor dem frühstücksbuffet des hotels herum und diskutierte darüber, wo überall wasser drin sein könnte. denn, das weiß ja jeder, wasser in indien = sofortiges ableben. so blieben die fruchtsäfte und der hausgemachte joghurt curd unbeachtet liegen. stattdessen kaute man etwas lustlos auf toast mit gummibärchenmarmelade herum und die mutigen aßen tapfer das indische frühstück: linsen dal, kartoffelcurry-suppe und indisches fladenbrot roti. ich fand das als einstieg sehr lecker, scharf und stärkend. 1 stunde später, im bus, hatte ich meine erste lektion gelernt: von dal bekommt man arge blähungen. in einem vollen reisebus sehr abträglich. ich übte mich mit erfolg in selbstkontrolle.

die busfahrt von delhi nach agra war spannend. lang – in indien braucht man für alle strecken zienlich lang – aber spannend. unsere reisegruppe saß im bus und starrte gebannt durch die busfenster nach draußen. da draußen war indien. ein scheinbar völlig fremder planet. ein bunter, chaotischer, lauter, dreckiger, wunderbarer, pulsierender planet.

 

mein 2. eindruck war: in indien passiert das ganze leben auf der straße. nichts wird versteckt, alles ist sichtbar vorhanden. wenn man aus einer kultur kommt, in der das meiste unangenehme, wie etwa tod, alter, wahnsinn, weggesperrt wird, ist man völlig geschockt, all das auf dem präsentierteller zu sehen. überall. völlig selbstverständlich. ich dachte an südafrika und seine townships. in indien ist alles überall. ich sah das bunteste gewimmel des universums an uns vorüberziehen. ich sah pompöse rolls royce- und rolex-niederlassungen und slumhütten auf dem bürgersteig davor. ich sah zerlumpte menschen mitten auf der kreuzung auf dem schmalen mittelstreifen schlafen. es tat gut, erstmal nur durch das busfenster schauen zu können, sich an all das fremde, das man draußen sah, gewöhnen zu können. es sollte noch ein paar tage dauern, bis wir uns alle trauten, genau da rein fallen zu lassen. und dann machte es großen spaß.

so saßen wir am 2. tag einfach im bus und staunten. und staunten. und staunten weiter.

und dann hörte das staunen nicht mehr auf. vielmehr steigerte es sich zu dem staunen. wie waren am taj mahal angekommen. fast unwirklich, überirdisch schön, scheint dieses monument über der erde zu schweben.

wir ließen uns in die bunte menge gleiten, bestaunten die wunderschönen frauen in ihren prachtvollen saris und wurden zurückbestaunt. angelächelt, angelacht, angegrinst. ich bin noch nie im leben irgendwo so konsequent freundlich angelächelt worden, wie in indien.

 

 

„single line! single line!“ tönte es von allen seiten. uniformierte wachleute mit trillerpfeifen und schlagstöcken ordneten die wartenden menschenmassen von allen seiten in eine schnurgerade schlange. an sich schrecklich. in indien ein quell des spaßes. mit gutgelaunten menschen steht man sogar gerne in der warteschlange. nirgends macht schlangestehen so viel spaß wie dort. ich würde sagen: nirgends ist es so bunt. seht selbst:

 

unsere schillernd bunte schlange führte uns um das gebäude herum und erlaubte atemberaubende perspektiven: auf das bauwerk, die umgebung und die menschen. so viel schönheit überall. wir waren völlig gebannt.

 

 

 

 

 

überwältigt und glücklich fuhren wir im anschluss in unser hotel und dann zum abendessen in ein gartenrestaurant. ich aß mein erstes navratam korma, ein vegetarisches currygericht mit gemüse, frischem obst, cashewnüssen und chilli. ultralecker!