Kleiner Nachklapp zum Internetdesaster

ihr habt meinen gestrigen post gelesen? dann wisst ihr auch, dass mein mann (held) am dienstag unser internet selbst repariert hat.

gestern morgen, mittwoch, 1 tag später, rief der beauftragte techniker an und verkündete stolz, er habe gestern morgen, mittwoch, die störung behoben.

*grins*

wir amüsierten uns über die vorstellung, wie er sich am mittwochmorgen unsere gemeldete störung anschaut, feststellt, dass das internet wieder geht und vor sich hinmurmelt: „geht doch, geht doch.“

Internetdesaster und ein wahrer Held

mein mann ist ein held. ein wahrer held.

5 tage hatten wir kein internet. davon auch 3 tage kein telefon. unser serviceanbieter hatte eine störung von ausmaßen eines schwarzen lochs vorzuweisen. während unserer konsequenten anrufe bei der service-hotline und dem stundenlangen schweben in musikalischen warteschleifen und roboter-aufforderungen, die 1, 2, oder 3 zu drücken, wahlweise mit ja und nein zu antworten, wurde nicht nur unsere geduld auf eine harte probe gestellt, nein, wir lernten auch nahezu alle hotline-mitarbeiter kennen.

und bekamen immer wieder zu hören: sorry, riesenstörung, wir arbeiten mit hochdruck daran.

wenn man das ausreichend oft gehört hat, wird man aggressiv und bekommt unschöne gedanken. da ich mich in solchen fällen nicht verlässlich unter kontrolle habe, übernahm mein gatte die kommunikation. ich durfte zuhören und durfte zeuge wunderbarer dialoge werden. kleine kostprobe? gerne doch 😉

gatte: „ja, wir wissen, dass sie eine großstörung haben. wir haben ja auch schon etwa 100 x miteinander telefoniert. wie lange dauert sie denn noch?“

hotline: „blablablabla im großraum frankfurt haben an die 60.000 kunden kein internet blablabla

gatte (laut): „DAS INTERESSIERT MICH NICHT. WIR LEBEN HIER NICHT IN OST-ANATOLIEN UND HABEN KEIN STROM. WIR LEBEN IN DEUTSCHLAND UND HABEN SEIT 5 TAGEN KEIN INTERNET!!“

*grins* der kann echt lustig sein, der gatte.

gestern morgen dann der letzte anruf bei der hotline. wir erfuhren, dass die störung behoben und nun vielmehr nur noch bei uns war. liege vermutlich an unserem gerät. saubacken, darauf hatten wir gewartet. es folgte ein unschöner dialog zwischen gatten und hotline und der einigung darauf, dass ein techniker benachrichtigt und zu uns geschickt wird. zum selbstkostenpreis natürlich.

während dieser 5 tage stöpselten wir alle stecker und kabel raus und wieder rein. etwa 5.000 mal. gestern abend griff sich der gatte erneut und entschlossen den laptop und fummelte und stöpselte am gerät und router und an allem herum, was kabel hatte. machte diverse netzwerkdiagnosen und auf einmal, wunder über wunder, schaute er mich ungläubig an und verkündete:

„es geht wieder!“

ich (ebenso ungläubig guckend): „wie hast du das jetzt gemacht?“

er: „keine ahnung.“

ist doch auch egal. hauptsache, es geht wieder. mein mann ist ein held.

und ich, ich kann wieder bloggen, juhuuuuuuuuuuuuuuuuu 😆 😆 😆

Internet: Nix!

hallo ihr lieben! ich bin weder heimlich in urlaub gefahren, noch sonstwo verschollen oder blogmüde. nein, wir haben zu hause schlichtweg seit tagen kein internet. internet nix. kaputt ey! geh doch nach hause, du alte scheiße.

irgendeine dubiose störung, die gewaltige ausmaße hat, keine ahnung, wann und ob wir jemals wieder ans netz angeschlossen werden, hilfe!!!

drückt uns mal die cyber-daumen 😆

Ein Wunder

ein wunder! ein wunder! das internet geht wieder. ein wunder. ein wunder. naja, vielleicht ist es auch kein wunder, sondern vielmehr auf kompetente leserinnen meines blogs zurückzuführen, die mir geraten haben, den router mal kurz vom netz zu nehmen.

danke, mädels 😆

und die kaffeemaschine geht auch wieder. was für ein wunderbarer morgen das war. mit dampfendem kaffee vor der nase, statt ungeilem tee. fehlt nur noch die glotze, die wieder funktionieren muss, dann ist die welt wieder in ordnung. alles fein.

ich war heute morgen übrigens trotz dunkler gefärbten haaren sehr, sehr blond. bin heute nämlich mit dem wagen meines mannes, der heute notdienst hat, losgefahren, richtung reitstall. schnell noch an der apotheke vorbei, mal eben kurz im totalen halteverbot geparkt, rein in die apotheke, raus aus der apotheke, schlüssel ins schloss, *krrrzzzz*, neuer versuch, *krrrzzzz*.

der schlüssel ließ sich nicht drehen. keinen milimeter. oooohhhhmmmmm. neuer versuch, *krrrzzzz*. 5 minuten, und fast einen im zündschloss abgebrochenen schlüssel später, musste ich mich der tatsache stellen, meinen mann anrufen zu müssen.

„hallo, ich bin´s, kann ich mal kurz meinen mann sprechen?“

„der ist grad in einer behandlung.“

„sagen sie ihm, es ist was mit seinem wagen.“

2 sekunden später hatte ich ihn am telefon *grins*

der schlüssel lässt sich nicht drehen. bewegt sich keinen milimeter. ich steh im halteverbot. scheiße.“

„hast du denn den richtigen schlüssel im zündschloss? es gibt nämlich 2, die sich ähnlich sehen.“

vorsichtiger blick runter zum schlüsselbund 😳 da hängt ja noch was. falschen schlüssel raus, richtigen schlüssel rein *brumm brumm*

reden wir nicht weiter drüber.

Zurück in die Steinzeit

wir haben zu hause die technikpest, ich kanns nicht anders sagen. nicht nur, dass unsere wunder- (neuerdings scheiß-)glotze kaputt ist, nein es haben sich das internet und die kaffeemaschine dazugesellt. verbündet haben sie sich. unsere kaffemaschine hat sich vor 2 wochen verabschiedet und wurde hoffnungsfroh zum kaffeemaschinendoktor gebracht. die letzten 2 wochen saßen mein mann und ich morgens muffig vor einer tasse tee und starrten glasigen auges in die tageszeitung. gestern dann, endlich, kam sie aus der klinik zurück und wurde begrüßt wie der verlorene sohn. schnell einen leckeren milchkaffee mit geschäumter milch.

ERROR. wassertank füllen stand im anzeiger.

der war aber voll und der fehler ließ sich nicht beheben. so ein frust. heute geht sie also zur nachbehandlung zum kaffeedoc und morgen früh gibt es dann hoffentlich wieder den heiß ersehnten milchkaffee.

das internet muckt schon seit 1 woche so vor sich hin und hat sich gestern abend komplett verabschiedet. scheiße. ich habe heute morgen gleich die hotline angerufen und mich sofort bis auf die knochen blamiert.

„hallo? guten tag, unser internet ist kaputt. meine kundenummer ist blablabla.“

„was haben sie denn für einen router?“

„hääh???“

„router!“

„ähm, wassn das?“

„*kicher* wo führt denn der stecker aus dem laptop hin?“

„kleines, weißes kästchen?“

„richtig. das ist der router. was steht denn drauf?“

„ich bin ein kleines, weißes kästchen und habe keinen namen. oh doch, halt, hier seh ich was. irgendwas mit MAC.“

„ah ja, dann muss ich ihnen unser modem (oder weiß der geier was) zuschicken, das sie dann anschließen und dann kann ich den fehler auslesen.“

aha. das heißt, ihr werdet vermutlich länger nichts mehr von mir hören. außer vielleicht aus der tagespresse 😉

so ein scheiß, menno, aber echt jetzt. haben wir uns einen fluch zugezogen? hey, du da oben, reicht jetzt, klaro? wie auch immer, meine lieben, ich wünsche euch ein wunderschönes wochenende, bis hoffentlich bald mal. ich geh dann mal zurück in die steinzeit.