Batman 1 und Batman 2

batman 1

 

batman 2

so kann man sich die zeit vertreiben, wenn man auf den tierarzt wartet, weil das pferdebein dick ist, und man tiere belustigen und vom leid ablenken will. so geschehen: heute. lola hat ein dickes bein und lahmt und ich habe sie ein bisschen mit der brandneuen fliegenschutzmaske abgelenkt. und joschi wäre nicht joschi, wenn er nicht vor eifersucht vergangen wäre dabei und das natürlich auch haben musste. sehr zu lolas belustigung. und des ganzen reitstalls.

ich sag übrigens mal für ein paar tage tschüss, ich fliege zu meinem sohn nach ungarn *freu*

euch allen frohe ostern 😆

und bei euch so?

ich war ganz schön lange nicht mehr hier. ich vermute aber mal, ihr habt bei dem schönen wetter auch was besseres zu tun, als in bloghausen herumzuwuseln 😉

tatsächlich hatte ich jobmäßig ganz schön was zu reißen, seit ich wieder aus finnland zurück bin. aber das ist nun mal so, wenn man die halbe zeit durch die weltgeschichte gondelt. aber heute. heute bin ich am vormittag zum pferdchen gefahren, mit hund und mann, und wir haben das liebe pferdchen bei dem traumwetter ein paar stündchen auf die weide gestellt, zusammen mit ihrer busenfreundin. dann haben wir ihre box wieder frisch gemacht und ein paar gemütliche stunden gesellig im hof in der sonne gesessen, ein bisschen prosecco und bier geschlürft, uns ausgiebig über hunde, pferde und das leben allgemein ausgetauscht, die zahlreich vertretenen hunde bettelten reihum um leckerli und streicheleinheiten, die pferde schnaubten auf den weiden, und dann war alles wieder gut. so kommt man wieder mit sich ins reine 😆

als wir lola + busenfreundin von der weide holen wollten, mussten wir feststellen, dass beide ausgebüchst waren, auf die nachbarweide. sobald sie unserer ansichtig wurden, wussten sie sofort, dass sie was ausgefressen hatten. köstlich. mit gespitzten ohren und gereckten hälsen schauten sie uns entgegen und kamen sofort an. normalerweise muss man sie im hintersten winkel der weide abholen. heute nicht. wie 2 musterschülerinnen kamen sie an und ließen sich bereitwillig in die boxen führen. süß 😆

den rest dieses schönen tages werde ich gemütlich verbummeln, später kochen wir noch  mit freunden und der rest ist mir für heute egal! ich wünsche euch noch einen wunderschönen sonntag, eure relaxwolf

Pottsau und Bürstenkopf

nein, diesmal ist nicht joschi die pottsau. lola diesmal. als ich sie heute aus der box holte, habe ich kurz über eine spontane notschlachtung nachgedacht.

 

 

 

joschi ist der frisch geschorene (beleidigte) bürstenkopf.

 

 

mit tieren hat man immer spaß 😉

Kackstorch

wen könnte ich nur meinen? natürlich den joschi. der süße wuschel hat sich heute nacht im bad und schlafzimmer verwirklicht. bilanz: riesenhaufen im dinoformat, 2 x übergeben. diesmal war der göttergatte dran mit wischen. ein richtig guter start in den tag. ich kam dann auch  noch dran: bei der morgendlichen gassi-runde hat sich das joschilein komplett sein wuscheliges hinterteil zugekackt. ein wahres massaker. mein versuch, das gröbste noch vor ort mit laub zu entfernen, entpuppte sich als fehlentscheidung der woche. meine finger brachen durch das laub, und ich musste den heimweg mit stinkenden monsterhänden bewältigen. jetzt ist mir schlecht *würg*

joschi, schämst du dich wenigstens ein bisschen?

Wellness-Wochenende und Bademanteldiebe

war.das.schön. *wohlig seufz*. sind gerade zurückgekommen und mächtig entspannt. ich bin nicht so die klassische wellnesstante. dachte ich zumindest bisher. um weihnachten, als ich so richtig abgebrazzelt war, kam mir jedoch in den sinn, mir zu weihnachten ein wellness-wochenende zu wünschen. wir fanden etwas ganz in der nähe und dieses wochenende war es dann soweit. seitdem weiß ich: ich bin doch eine wellnesstante. es tut ungemein gut, sich ein paar tage von kopf bis fuß verwöhnen zu lassen, alles, was einen drückt, abzustreifen und wohlig abzutauchen. wir haben es uns so richtig gut gehen lassen. tagsüber von dampfbad zu sauna gerobbt und uns zwischendurch auf wasserbettliegen im lichtdurchfluteten ruheraum gefläzt, kopfhörer mit vogelgezwitscher auf den ohren, ein schönes buch vor der nase und den lieben, langen tag nur zwei gedanken: was kann ich mir als nächstes gutes tun? was gibt es zum abendessen? perfekt. meine februar-depris sind wie weggeblasen.

ich hatte, zusätzlich zu unserem pauschal-arrangement, ein paar anwendungen gebucht: ein salz-öl-ganzkörper-peeling. leute, so weich war meine haut seit baby-alter nicht mehr. außerdem eine chinesische ganzkörpermassage und eine kopfmassage. danach war ich so entspannt, dass ich noch 10 minuten später schwankte. und, als krönenden abschluss, eine venus-fächerpinselmassage. alter schwede, so was geiles habe ich mir entspannmäßig noch nicht gegeben. der hammer. bei dieser massage wird man 40 minuten lang mit 2 superweichen, dicken, fächerförmigen pinseln synchron gestreichelt. von kopf bis fuß. sogar die fingerkuppen. nach ein paar minuten fängt die haut an zu kribbeln, das glaubt ihr nicht! zuerst lag ich auf dem bauch und fing nach 1o minuten an, durch die kopfstützenöffnung zu sabbern. ungelogen. als ich dann noch 20 minuten auf der vorderseite gepinselt wurde, hört ich die engel singen. irre. ich möchte gerne in den fächerpinselhimmel umziehen und mich den ganzen, lieben langen tag pinseln lassen.

nach der massage fühlte ich mich wie in sirup getaucht und war mental bereit, mich rumtragen und wickeln lassen zu wollen. fächerpinselmassage, meine lieben, wenn es euch mal mies geht, fächerpinselmassage 😆

es gab auch ein paar spaßige episoden am wochenende. zum beispiel ein paar sehr, sehr merkwürdige zeitgenossen um einen herum, bei denen man nicht so genau einordnen konnte, wo oben und unten ist. man wollte es auch nicht wirklich wissen. und dabbische bademanteldiebe. als ich aus der heißen sauna kam, war mein bademantel weg. toll. „hat jemand meinen bademantel an? meine brille ist in der seitentasche!“ fragte ich in die erschöpfte, nachschwitzende runde im ruheraum. dumpfes geglotze. träges gekruschtel. „oh!“ kam es aus dem mund eines spackigen, schwitzigen, behaarten fettmopses, „das bin ja dann wohl ich.“ vollpfosten. da ich nicht nackt durchs hotel laufen konnte, musste ich den bademantel anziehen 😯

iihhhgittt, wie eklig ist das denn????? 

ich habe mich den rest des nachmittags geekelt und dem behaarten schwitzlurch böse blicke zugeworfen, sobald ich seiner ansichtig wurde. joschi war übrigens auch mit. er war aber beleidigt, weil er im hotelzimmer bleiben musste und täglich „nur“ 2 stunden mit uns spazieren ging. dafür hat er in unserer abwesenheit konsequent im hotelbett gewohnt. schön wars, will wieder.

Pottsau

so sieht ein hund aus, der sich im reitstall zuerst im schlamm, dann im misthaufen verwirklicht hat und im anschluss im stroh nach mäusen gewühlt hat. joschi ist ne echte pottsau. das muss hier mal gesagt werden.

 

Joschi macht Yoga

meine mam hat mich gerade angerufen und mir eine sehr putzige geschichte erzählt. hauptprotagonist: joschi. ihr wisst schon, unser aller tibet terrier, der stets für überraschungen gut ist. jedenfalls verbringt joschi gerade ein paar wellnesstage bei meinen eltern. oma- und opaurlaub. das liebt er immer sehr. extrem hoher hätschelfaktor.

meine mam ist yogalehrerin. da sie den yogaunterricht zu hause macht, hat sie meinen papa vor der yogastunde mit joschi spazieren geschickt. die beiden sind dann wohl zu früh zurückgekommen und joschi hat sich blitzschnell, bevor mein papa ihn greifen konnte, in den yogaraum reingeschlichen. dieser hund kann so glatt sein wie ein fisch, wenn er will. die gruppe machte gerade die abschließende tiefenentspannung. alle hatten die augen geschlossen.

als meine mam die augen öffnete, dachte sie, sie sieht nicht richtig. mitten in der gruppe saß joschi. mucksmäuschenstill. und streckte eine pfote in die luft. ein bild für die götter. die yogaschüler merkten nichts davon, lagen alle noch entspannt auf dem boden. und mittendrin, joschi, in pfoten-asana.

ach, es gibt so schöne dinge auf dieser welt 😆

Schnelle Woche

na, das war mal echt ne schnelle woche. und eine anstrengende. auf der arbeit hab ich mich gedreht wie ein kreisel, und als ich am freitagnachmittag das büro verließ, dachte ich nur: puh, was für eine arbeitswoche!

die verbleibende zeit war ich pferdekrankenschwester. ein krankes pferd zu versorgen ist mühsam, denn so ein pferd ist ganz schön groß. und wenn es fieber hat und hustet auch sehr wehleidig und gefühlt fuchs-groß, und es denkt, es passt einem in die jackentasche. so bin ich die letzten tage im wechsel mit meiner lieben mama 2x täglich zu lola gefahren, um sie zu versorgen: in die sonne stellen, mit ihr spazieren gehen, medizin geben, tee geben, hätscheln, mitleiden, was im schnitt immer etwa 2 stunden dauert. aber heute war sie wieder munterer, und ich glaube, sie ist auf dem aufsteigenden ast. hoffentlich!!!

joschi scheint diese prozedur irgendwie heimlich zu genießen. fragt mich nicht warum!

jetzt ist sonntagnachmittag, ich habe endlich meinen papierkram der letzten wochen, inklusive einiger böser mahnungen, abgearbeitet und nun werde ich mich wohlverdient aufs sofa werfen und mich in meinen neuen krimi vertiefen. und hoffen, dass ich doch noch einen einstieg finde. im finsteren tal verspricht einen genremix aus heimatdrama und krimi und ist gerade schwer angesagt. im moment kann ich noch nicht so recht nachvollziehen, warum. die sprache ist düster und schwer und die protagonisten allesamt wunderliche finsterlinge. schau mer mal, ich geb der sache noch eine ernsthafte chance.

habt noch nen schönen sonntag 😆

Schnuffelnase

diese knuffige, dicke joschischnuffelnase will ich euch nicht vorenthalten. hundenasen sind einfach was wunderbares 😆