Chor des Grauens

warum ich schon so früh herumblogge? weil mir eben beim putzen meine gleitsichtbrille auseinandergebrochen ist und ich darauf warte, dass der optiker aufmacht *grummel*

wie war euer wochenende? alles gut? wir waren zur konfirmation in der verwandtschaft im fernen ruhrpott. alles in allem war es nett und es gab keine buttercremetorte, sondern in großen mengen gebackene schnitzel, um die am buffet ein rücksichtsloser kampf zwischen kindern und erwachsenen tobte (ich habe beobachtet, wie ein erwachsener mann einem kleinen jungen, der kaum über die tischkante schauen konnte, ein schnitzel wegschnappte). wir futterten uns am samstag abend die bäuche rund und tranken aus einer spontanen sauflaune heraus ziemlich viel alkohol und gatte und ich wachten nachtens beide mit brummschädel auf. ging wohl allen so 😉

der sonntag brachte die kirchenaktion mit sich. uff. nicht, dass ich nicht gläubig wäre, aber zur kirche habe ich ein eher gespaltenes verhältnis. von daher ist es von mir als überaus tapfer anzusehen, dass ich am sonntag 1 1/2 stunden eingequetscht, auf einer harten bank sitzend, durchhielt. ich fand das ziemlich schlimm alles. die predigt befasste sich mit einer ziemlich wüsten metapher zwischen triangel und gemeinde und was das pling pling pling darin bedeutet. guckt nur, ich habe auch große augen gemacht. denn es gibt ihn, den zusammenhang. was wirklich schlimm war, ganz, ganz schlimm, war der kirchenchor. mein lieber herr gesangsverein, das war mit abstand der schlechteste chor, den ich jemals in meinem leben gehört habe. beim absingen der kirchenlieder (etwa 100) ging es grad noch so, aber bei den gospelchoreinlagen (gefühlte 200) wurden die nerven der zuhörer ganz gehörig auf die probe gestellt. insbesondere, als der chor mehrstimmig sang. hammer. an 2 stellen wurde es so arg, dass ich spontan und heftig zahnschmerzen bekam. unten rechts. in meinem problemzahn. so etwas gibt es also tatsächlich. gatte und ich waren doch sehr erleichtert, als die singtortur endlich vorüber war, und die schwiegermami zog sich den zorn ihrer schwiegertochter zu, als sie sich energisch und unmissverständlich über die qualität des gesangs ausließ.

der rest des tages war futtern, futtern und nochmals futtern. die schrift auf meinem neuen call-my-agent-t-shirt sieht heute eindeutig verzerrt aus. in die breite 😉

ich wünsche euch einen guten start in die woche, bis bald 😆

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