Witz zum Wochenende

mann kommt von der arbeit nach hause. die frau sitzt vor dem fernseher und schaut eine kochsendung.

sagt der mann: „warum guckst du denn eine kochsendung an? du kannst doch gar nicht kochen!“

sagt die frau: „aber du! guckst du dauernd porno.“

ich wünsche euch ein wunderschönes, sonniges, entspanntes wochenende 😆

Ich kann auch gemein sein

frage: wenn man sich über seinen schatz extrem aufgeregt hat und ihm abends aus rachsucht etwas ekliges kocht, kommt man dafür in die hölle?

eklig heißt in diesem fall:

vollkornnudeln. zermatscht. ungesalzen.

dose tomaten in den topf geknallt, ungewürzt lauwarm erhitzt.

sonst nix.

ich kann auch gemein sein.

Muffige Männer-Alarm

kann es sein, dass männer grundsätzlich öfter muffig sind als frauen? und, wichtige frage: wird das im alter noch schlimmer? bild ich mir das nur ein?

wer nicht weiß, was muffig ist, hier ein paar hilfreiche synonyme:

miesepetrig

stinkstiefelig

schlecht gelaunt.

Die kluge Frau schweigt

die nicht-kluge frau hakt nach. es gibt momente, da ist es klüger, einfach die klappe zu halten, sich seinen teil zu denken und ansonsten heiter den tag zu genießen. vor allem, wenn man vor 2 tagen eine antihormonspritze (zoladex) bekommen hat, die hormone und stimmung in einem in folge dessen ping-pong spielen UND der ehemann morgens mit miesepeter-gesicht am frühstückstisch sitzt und man nicht weiß warum. so geschehen im hause katerwolf heute morgen.

schatzi sitzt aus unbekannten gründen mit muffigem gesicht am tisch. ich schaue ihn prüfend von der seite an und frage vorsichtig:

na, wie hast du heute nacht geschlafen?

„schlecht. warum?“

hier wäre es jetzt klug gewesen, einfach zu sagen:

„oh, das tut mir leid. na, dann wird der tag sicher besser werden!“

aber nein, stattdessen:

„das sieht man. du bist ganz schön muffelig.“

„wieso? stimmt doch gar nicht.“ *grummelgrummel*

„doch. du schaust so muffig. was ist denn?“

„nichts.“

10 minuten später im bad. mann schaut immer noch sehr muffelig aus und redet nichts.

ich:

„gehst du noch mit dem hund raus?“

das schaff ich jetzt nicht.

„ich war aber gestern morgen, heute bist du mal dran.“

„so, bin ich das?“

*mit sandförmchen werf*

„jetzt reicht es aber. du verbreitest hier echt miese stimmung.“

*mit sandförmchen zurückwerf *

„die einzige, die hier schlechte stimmung verbreitet, bist du.“

oooooohaaaahhh. so ist das also!

*schippchen wegnehm*

„wenn du so schlecht gelaunt bist, willst du heute abend überhaupt mitkommen ins theater? nicht, dass du es dir kurz vorher anders überlegst und ich bleibe auf der karte sitzen. sags lieber gleich, dann frage ich jemanden anderes, ob er mitkommt.“

*eimerchen wegnehm*

„dann frag jemand anderes. ich komme nicht mit.“

*wegen eimerchen heul*

„das ist echt total gemein von dir. warum kommst du denn jetzt nicht mit?“

*wegen schippe beleidigtsein*

„du hast doch gesagt, ich soll nicht mitkommen.“

„blödmann.“

abgang der giganten aus der sandkasten-arena.

beide: „pfffft!“

es folgen ein paar sms und jetzt gehen wir doch zusammen ins theater.

oh mann, wie unnötig! um was gings überhaupt? es wäre klüger gewesen, einfach nach dem frühstück joggen zu gehen, statt so lange nachzubohren, bis öl kommt. gott-sei-dank kommt sowas nicht oft vor. übrigens ist auch der sohnemann heute muffelig. seine freundin murmelte grad was von „tag der schlecht gelaunten männer“. vielleicht ist heute auch einfach ein „bad-men-day“ 😉

Neulich in der Bank

ich musste gestern schnell noch was in meiner bank erledigen. die bank ist eher eine kleine filiale. als ich den schalterraum betrat, waren vielleicht 5 kunden  und gleiche anzahl angestellte drin. mir fiel sogleich eine bestimmte kundin auf. ich sah sie nur von hinten, das, was ich sah, war jedoch ungewöhnlich: korpulente gestalt, flammend rote haare, grüne weste, lila rock, blaue strümpfe, lila stiefel. sie füllte sozusagen den ganzen schalterraum mit ihrer unübersehbaren präsenz aus. ich stellte mich an den schalter nebendran und linste neugierig zu ihr rüber: hmmmm, ich schätze mal, so ende 50.

da stand sie und wurde von einer sehr adretten, jungen, sehr korrekten bankangestellten bedient. schöner gegensatz die beiden. beide sprachen sehr laut, d.h. zunächst nur die bunte tante und zunehmend dann auch die bankangestellte. ich konnte also nicht umhin, zuzuhören. so wie alle anderen, die in der bank waren.

bunte tante: „also ich würde die ganzen raser ja einfach wegsperren. ratztfatz weg. sind ja eh nur die männer, die so rasen.“

bank-tante (mit spitzem mund): „ich würde das nicht so pauschalisieren. es gibt auch genügend frauen, sie nicht autofahren können. sie schleichen mit tempo 50 in tempo 100 zonen rum, so dass man sie überholen muss und dadurch kommt es auch zu unfällen.

bunte tante: „ach QUATSCH! ist doch egal. frauen rasen aber nicht. männer rasen. und warum? weil sie potenzprobleme haben.

um mich herum hörbare stille. ein männlicher kunde, typ bossanzug, schnauzbart, glänzende schuhe, schrumpft neben mir sichtlich zusammen.

bank-tante (völlig pikiert und nun auch laut): “ also das finde ich GAR nicht. frauen fahren genauso schlecht auto wie männer. das kann man so nicht sagen.“

bunte tante: „PAPPERLAPAPP! ich sag ihnen mal was, junge frau: männer waren früher jäger und sammler. heute können sie das nicht mehr machen. deshalb und weil sie keinen hoch kriegen, setzen sie sich in ihre karren und fahren menschen tot. so ist das nämlich.

zufriedener abgang bunte tante. fassungsloses schweigen im schalterraum. ich war die einzige, die herzlich lachen musste. dann wieder übergang zur tages-routine.

ich verließ die bank zeitgleich mit dem schnorresmann. er bestieg vor der bank sichtlich unwohl einen riesigen, glänzenden, BMW und fuhr gaaaaanz langsam vom parkplatz.