Dick & Doof

ne, nicht ich.

ich meine die echten dick & doof. die guck ich nämlich grad im fernsehen. sie sind einfach großartig und das perfekte mittel, einem wieder sonne ins herzen zu zaubern, wenn es da drin grad duster ist. ich hatte heute bis dato nämlich einen echten scheißtag. leider habe ich wieder ein schlechte schlafphase. ich dachte eigentlich, ich sei mit dem thema durch, da ich seit mai richtig gut geschlafen habe. tja, was soll ich sagen, offenbar ist die phase grad wieder vorbei. ich habe schon in der segelwoche in holland mies geschlafen. die letzten 3 nächte, und insbesondere die gestrige, habe ich supermies geschlafen. und heute ist der tag des elends. des heulenden elends. habe heute morgen fast im baumarkt geheult, weil ich trotz mehrfachen fragens und suchens das regal mit den gasflaschen nicht gefunden habe. so ein tag eben. außerdem habe ich mich heute mit meinem mann gestritten. und wenn man so groggy ist, wie ich heute, kommt einem alles noch viel ungerechter und gemeiner vor. hach ja, leute, heute ist wohl eher nicht mein tag. ich werde jetzt einfach mal den rest des tages im schlabberlook vor dem fernseher verbringen und den joschi kuscheln. vielleicht jagen wir zusammen noch die eine oder andere stubenfliege und bringen sie zur strecke. sorry fürs jammern, aber das musste auch mal sein. und morgen, ja, morgen wird besser. gewiss.

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Dies & Das, Ananas

reimt sich 😆

ansonsten:

wenn ich aus dem fenster schaue, kann ich es kaum fassen. ich kann mich nicht erinnern, so ein wetter im dezember in meiner heimatstadt jemals erlebt zu haben. ihr? es ist wunderschön, ABER ich habe muffe, dass es weiterschneit und mein sohn am donnerstag nicht mit dem flieger aus ungarn kommen kann. drückt die daumen, dass das wetter uns keinen streich spielt. darüber wäre ich sehr, sehr traurig.

gestern bin ich wagemutig im dichten schneegestöber zum pferd gefahren. kam mir vor wie auf einem anderen planeten. kaum ein auto unterwegs, überall schneeberge. ich bin erstaunlich gut durchgekommen, obwohl der stall auf dem land hinter 7 bergen liegt. lola ging schnaubend auf hufspitzen aus dem stall, freute sich insgesamt aber offensichtlich sehr über die abwechslung. wir waren alleine auf weiter flur. ich schwöre, die anderen pferde waren neidisch. joschi kam auch auf seine kosten. wurde mehrfach gestriegelt, pfoten ausgekratzt und diverse pferdeleckerli abgestaubt. starb dann allerdings vor eifersucht, als ich mit lola in der halle verschwand. ohne ihn. anstatt wie gewohnt im wald. mit ihm. schaute offen missgünstig, als ich lola eine warme pferdedecke überzog. ohjeh, da bahnt sich was an. nach pfoten auskratzen, ihr wisst schon.

joschi vergisst derzeit ein wenig seine tibetischen hochlandwurzeln. läuft 2-3-beinig durch den schnee und wäre lieber im süden.

seit ich aus südafrika zurück bin, also seit nunmehr 4 wochen, habe ich sehr viel arbeit und komme darüber hinaus zu wenig. auch zum bloggen. freue mich auf ein paar freie tage und zeit. zeit. zeit. auch zum bloggen.

seit mitte september arbeite ich wieder voll. und tue mich zuweilen schwer. die alte belastbarkeit lässt noch auf sich warten. ob sie jemals wiederkommt? wie auch immer: ich bin froh, dass ich ab januar auf 3/4 reduziert habe.  ich brauche mehr zeit. auch zum sport, der in den letzten 4 wochen litt. und dabei so essentiell wichtig ist für meine weitere genesung. auch deshalb bin ich froh, im januar mehr zeit zu haben.

ich habe in den letzten 4 wochen insgesamt etwa 5 stunden geschlafen. so kommt es mir zumindest vor. tamoxifen und zoladex machen es möglich. die extremen schlafstörungen sind sehr belastend. ich habe schon alles mögliche probiert. medikamentös ist das bei gleichzeitiger einnahme von tamoxifen eine heikle sache.  die ich daher einfach meide. aber auch ausdauersport und autogenes training und tiefenentspannung und heiße milch und weiß der geier, helfen nicht. ich habe aber herausgefunden, dass diese schlafstörungen zyklisch verlaufen. in etwa so: 3-4 wochen furchtbar mies schlafen. dann kommt eine etwa 2 wöchige gute schlafphase. man munkelt, dass man sich nach etwa 1-2 jahren an tamoxifen und zoladex gewöhnt und die nebenwirkungen nachlassen. ich glaube also daran. und dann wäre auch land in sicht. ende januar habe ich 1 jahr geschafft. das wird.

trotz nichtschlafen und trotz diagnose brustkrebs geht es mir erstaunlich gut. und es geht mir immer besser.  in mir manifestiert sich immer deutlicher das bewusstsein: ich lebe nicht nur noch sondern ich habe überlebt. und bin immer mehr davon überzeugt, dass es auch so bleibt. und darüber freue ich mich jeden tag aufs neue. egal was sonst ist. ich stehe auf und genieße den tag.  sympathisiere mit dem gedanken, mir ein t-shirt mit dem aufdruck I survived breastcancer zu machen und zu tragen. ist vermutlich aber zu makaber.

geständnis des tages: ich habe angefangen die twilight-bücher zu lesen. und bin jetzt süchtig. bin ein wenig traurig, dass mein mann kein vampir ist.  für manche dinge wird man nie zu alt. wunderbar!