Das Glücksbuch

ich habe schon lange keine sonntags-glückswaage mehr gepostet, ich weiß. aber seit der reha führe ich eine tägliche glücksbilanz. dort haben wir nämlich ein buch der glücksmomente begonnen. weil das eine tolle sache ist, will ich euch kurz davon erzählen:

ihr braucht ein leeres heft oder buch und einen stift. und ein bisschen zeit, nur ein klein wenig. mehr nicht. und dann schreibt ihr jeden abend, wenn ihr im bett liegt, eure glücksmomente des tages in euer glücksbuch hinein. ein bisschen ausschmücken hilft, also nicht nur: toller sonnenuntergang. sondern auch kurz niederschreiben, warum das ein glücksmoment war.

ich mache das nun seit 4 wochen und es macht großen spaß. zum einen, weil ich die idee an sich schon toll finde und zum andern, weil es mich jeden abend aufs neue erstaunt, was da so zusammenkommt. selbst nach einem ganz, ganz bescheidenen tag, an dem man trübsinnig in das buch starrt und sich überlegt, ob an diesem doofen tag überhaupt etwas schönes passiert ist, fällt einem doch etwas ein. etwas ganz, ganz kleines. und das kommt in das buch. wenn man sich das buch ab und an mal durchliest, staunt man darüber, wie viele glücksmomente man schon erlebt hat.

versucht es mal, wenn ihr lust habt 😆

Sonntags-Glückswaage

man, man, man, die letzte sonntags-glückswaage ist schon eine weile her, dabei wollte ich doch jeden sonntag *tststs* war aber auch dauernd was los…

aber jetzt 😆

was hat die gerade zu ende gehende woche gutes gebracht?

ich war bis einschließlich freitag in urlaub. in österreich. und das war sehr, sehr schön.

ich hatte 2 wunderschöne ausritte mit lola und joschi. im wald sind überall veilchenfelder zu sehen und der ganze boden ist voller weißer und gelber blüten. sieht aus, als hätte jemand über nacht ein schönes gemälde gemalt.

ich hatte mit meiner nikon glück im unglück. unglück, weil das objektiv im urlaub kaputtgegangen war und ich nicht fotografieren konnte. glück, weil mir der verkäufer nach meiner rückkehr einfach so, ohne hin und her, ein neues objektiv mitgegeben hat.

ich habe diese woche ein paar wirklich nette menschen getroffen.

es gibt aber etwas, das mir im magen liegt wie ein betonklotz: ich habe gestern lola in einem anfall von wahnsinn die mähne geschnitten. und es ist völlig und komplett daneben gegangen. sieht aus, als wäre ein rasenmäher am werk gewesen. bin todunglücklich darüber. sieht wirklich ganz, ganz schrecklich aus. und das dauert wohl richtig lange, bis das wieder nachwächst. traue mich deswegen kaum in den reitstall.