Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt

das, meine lieben, ist mein motto dieser woche gewesen. die letzten paar wochen war alles in ordnung soweit, aber dennoch spürte ich unterschwellig so ein komisches unbehagen, eine nicht näher definierbare bedrückung. ich hasse sowas. man schleicht so ein bisschen in der gegend herum und fragt sich insgeheim, was denn eigentlich los ist. also bin ich in mich gegangen: nein, die brustkrebs-angst war es nicht. vielmehr stellte ich fest, dass ich in meinem kopf und auf dem herzen viele probleme herumwälzte, die mich zum teil sehr wohl, zu einem anderen aber rein gar nichts anzugehen scheinen. wobei letzteres trügt. auch probleme anderer menschen haben oft einfluss auf das eigene leben.

und was habe ich gemacht: mir luft verschafft. früher ist mir so etwas enorm schwer gefallen. ich war eher so der „kein problem“ typ. seit letztem jahr ist das anders. wenn mich was drückt, nur raus damit. das seltsame ist, dass es von ganz alleine passiert. ich muss nicht tagelang vorher planen, wie ich wann wem ein paar klare worte sagen könnte. und mich dabei mit schlechtem gewissen herumplagen, ob ich denn nun wirklich oder nicht. oder mit angst vor den konsequenzen. die sind mir schnuppe geworden. das leben ist kurz. es passiert einfach. und das tut gut.

so habe ich ein paar menschen in meiner umgebung gegenüber freundlich meine position vertreten. und bin dabei, so wie mir scheint, nicht auf taube ohren gestoßen. und ich habe in der einen oder anderen situation, in der ich mich in einer unklaren warteposition befunden habe, die initiative ergriffen. auf einmal tun sich wieder perspektiven auf.

und wisst ihr was? die bedrückung ist weg. ich fühle mich wieder frei und heiter. schön.

ich wünsche euch ein wunderbares, heiteres wochenende, macht es gut!