Vorfreude

bei mir stehen die zeichen auf vorfreude. ich werde dieses wochenende einen schon lange geplanten wanderritt unternehmen 😆 die idee entstand, als ich mich vor einigen monaten mit 2 alten freundinnen getroffen habe, von denen eine 3 isländer ihr eigen nennt. und so werden wir morgen nachmittag aufbrechen und mit 1 übernachtung im landgasthof bis samstag abend spätsommerliche felder, wiesen und wälder durchstreifen. und das bei diesem herrlichen wetter, ich freue mich wie wutz 😆

die letzten 3 wochen waren 3 sehr gute wochen für mich, aber ich hatte auch 2 therapieeinheiten, die mich ordentlich geschlaucht haben. zum einen stand vorletzte woche meine insgesamt vierte zometainfusion auf dem plan. dummerweise habe ich sie diesmal gar nicht gut vertragen und plagte mich 2 tage mit knochenschmerzen und niedergeschlagenheit. seltsam. die ersten 3 behandlungen mit zometa habe ich einfach so weggesteckt. und gestern stand wieder meine dreimonatsspritze enantone an. zwischen der verträglichkeit von enantone und zoladex, das ich anfang des jahres zugunsten von enantone abgesetzt habe, liegen welten. dennoch macht mich auch das enantone 1-2 tage wackelig. gestern und heute bin ich wie auf eiern unterwegs. aber nun habe ich erstmal ruhe. das nächste enantone gibt es im dezember, die nächste zometainfusion im märz. dazwischen kommt nur eine nachsorge, diesmal eine kleine.

umso mehr freue ich mich nun auf ein durchweg sonniges, beschwerdefreies und heiteres wochenende auf dem pferderücken 😆

 

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Zometa und Zoladex – der Tag danach

hmmm, also gut gehen ist was anderes. weh tut mir nichts, aber ich fühle mich ein wenig so, als hätte ich in meinen knochen so luftballons mit wasser gefüllt, die umherschwappen, wenn ich rumlaufe. habe auch nicht soooo viel lust herumzulaufen. was bei mir was heißt, da ich ja ein bekennender daniel düsentrieb bin. psychisch ist heute auch nicht so richtig klasse, ehrlich gesagt. heute morgen war in unserer zeitung eine beilage mit dem titel „zuhause gesucht“. darin waren unzählige hunde aus dem tierheim abgebildet, die ein zuhause suchen. ich habe mich in die lektüre vertieft und anschließend lange und ausgiebig geflennt, weil die mir alle so leid tun. es gab auch einen teil mit anderen tieren, also hasen, wollschafe, hörnchen und so. habe kurz darüber nachgedacht, das wollschaf aufzunehmen, damit joschi etwas zum hüten hat, den gedanken aber wieder verworfen.

zu schlapp für ein wollschaf heute.

reiten gehen? och nö, morgen. mit dem hund rausgehen? uff, was muss, das muss, aber der wald ist ja sooo weit weg. in den garten gehen? und was dort tun? bleib ich besser auf dem sofa. außerdem bin ich unter den augen angeschwollen. will einfach nur auf dem sofa liegen und meine ruhe haben, sonst nichts. ich werde mich aber ein wenig mit meiner kamera beschäftigen, bevor ich wieder alles vergesse, was ich im workshop gelernt habe. das opfer kommt gerade zur tür hereingewackelt, hat 4 pfoten und wuscheliges, schwarzes fell 😉 vielleicht werde ich die kamera auch mit auf den spaziergang nehmen, eigentlich eine gute idee. mal sehen, ob ich was gescheites zustande bekomme, das ich euch dann zeigen kann!

habt nen schönen tag, eure katerwolf